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    October 18

    Bottrop – Gladbeck – Raesfeld – Lembeck …

     

    … oder ein kleiner Streifzug durch das Revier und das angrenzende Münsterland.

     

    Hi @ all,

     

    was macht man eigentlich, wenn man mal ein wenig Zeit für sich hat und das Wetter stimmt? Richtig, es geht auf Entdeckungstour im „neuen“ Revier, natürlich mit dem BMW 635CSi. Auf der einen Seite hat man hier in Bottrop tatsächlich noch immer den gefühlten und gelebten Bergbau, auf der anderen Seite verlässt man das Ruhrgebiet und taucht in tiefe, dörfliche und ländlich schöne Idyllen ein. Wer an einem Wochenendtag nichts Besonderes vorhat, dem empfehle ich alleine oder mit Familie diese nette kleine Route, da dürfte für jeden etwas dabei sein. Selbst für einen Sauerländer wie mich, der die Berge und Hügel bei der Ausfahrt ein wenig vermisste.

     

    Das erste Bild zeigt noch eine aktive Einrichtung von Prosper Haniel, am Tag vor der großen Ausfahrt, zu finden etwas außerhalb von Bottrop zwischen Oberhausen und Kirchhellen.

     

    Der große, wunderschöne Backsteinbau auf den folgenden Bildern ist die Maschinenhalle in Gladbeck Zweckel. Gelebte Route Industriekultur. Auf dem Gelände der sehenswerten Maschinenhalle (man kann da auch bei Veranstaltungen reingehen) stehen noch alte Fördertürme des Ruhrgebiets, Kohlebergbau zum Anfassen. Wunderschön. Stilecht wäre man vermutlich hier eher mit einem Rekord oder Kadett von Opel vorgefahren, also das, was die „Kumpels“ vermutlich früher gefahren haben…

     

    Die schönen Landstraßen zwischen den Anschauungsobjekten laden zum Gleiten, aber auch durchaus mal zum Heizen ein. Da ist der große BMW dann in seinem Element und an sonnigen Tagen auch ein echter Hingucker, wenn man durch die kleinen Ortschaften prescht.

     

    Ebenfalls sehenswert ist das Wasserschloss Raesfeld inklusive der kleinen, geschichtsträchtigen Dorfanlage aus dem 17. Jahrhundert rundherum. Und nicht nur dort sondern auch auf den zahlreichen Wanderwegen kann man das Umfeld genießen und anschließend am Schlossteich noch nett einen Kaffee trinken. Und für jeden ist hier etwas dabei.

     

    Wem diese Anlage „zu klein“ sein sollte, der findet in einiger Entfernung dann noch das Wasserschloss Lembeck, ebenfalls 17tes Jahrhundert, welches neben dem Hauptteil des Schlosses noch eine intakte Vorburg hat. Herrliche Schlossanlagen, Gartengestaltungen und ein Heimatmuseum sollte man hier in Ruhe auf sich wirken lassen, auch hier kann man im Innenhof noch einen Kaffee zu sich nehmen und sich von dem Bau beeindrucken lassen. An diesem Tag gab es zusätzlich zum Schloss noch eine Ausstellung von zahlreichen Gartenbetrieben, die die Gartengestaltung unter dem Deckmantel „Garten Eden“ im Vordergrund hatte. Durchaus sehenswert und an diesem Tag war der 6er hier nicht der einzigste Oldie, aber der einzigste BMW-Oldtimer. Hier fuhr man dann eher mit einem SL von Mercedes vor…

     

    Also, bei Langeweile einfach mal um´s Eck oder diese herrliche Strecke fahren, es lohnt sich.

     

    Und wie hier in Bottrop üblich, wünsche ich allen dabei ein fröhliches „Glück auf“.

     

    Gruss, Thomas

    August 30

    Bilder vom 7ten Sauerlandtreffen der 5er IG E12E28 vom 22. und 23.08.09

    Hallo an alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer,

     

    es war wieder einmal so weit, dass die Sektion Sauerland der 5er IG E12E28 eingeladen hatte. Die Programm- und Wochenendgestaltungsprofis Stefan Hengstenberg und Mike Kubisch organisierten erneut an zwei Tagen ein herrliches Programm im Sauerland bestehend aus Benzingesprächen, einer schönen Ausfahrt und einer Anschau-Attraktion aus der Region. Wer sich im Sauerland trifft, der weiß mit der Zeit, dass es sich um ein Premiumtreffen der Königsklasse und die große BMW Familie aus 3er,5er, 6er und 7er BMW´s der 70er und 80er Jahre handelt.

     

    Getroffen wurde sich an beiden Tagen inmitten der idyllischen Stadt Attendorn. Wer schon auf dem Hinweg per Routenplaner ab Lüdenscheid Süd über die Attendorner Route und solchen Ortschaften wie Nuttmecke und Lettmecke geschickt wurde, bekam schon einmal einen herrlichen Vorgeschmack auf eine interessante Gegend mit schönen Geraden und scharfen Kurven. Entlang der Oestertalsperre gelangte man dann nach Attendorn. Diese Route kann und sollte man auch mal ruhig an anderen Tagen bzw. an einem Wochenende in der Saison abfahren ! Also war das Motto aus dem vorherigen Jahr „Berge-Täler-Seen“ auch auf die Region Attendorn in diesem Jahr durchaus anwendbar!

     

    Nach etlichen Benzingesprächen wurden am Samstag die Fahrer noch zusätzlich mit einer Bockwurst und Brötchen vor der Fahrt gestärkt. Eine tolle Idee, wie ich finde, schönen Dank noch einmal an dieser Stelle. Es folgte eine zweiteilige Route durch das Attendorner Land mit Zwischenstopp im Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe. Dieses Museum ist sehr zu empfehlen, vor allen Dingen an den Esloher Dampftagen, wo Locks und Traktoren und andere Maschinen „laufend“ begutachtet werden können. Es finden sich hierzu auch noch etliche Fotos auf einer der Seiten von einer anderen Ausfahrt zum Museum. Wer Hunger und Durst hatte konnte sich vorher bei herrlichem Wetter in rund 100 Meter Entfernung in der anliegenden Gaststätte mit Kaffee und herrlichem Kuchen oder Eis zu sehr zivilen Preisen stärken.

     

    Am Sonntag gab es für alle BMW Fahrer ein schönes Highlight, es stand nach den frühen Benzingesprächen ein Besuch im nahe liegenden Feuerwehrmuseum in Attendorn an. Hier wurde liebevoll alles rund um das Thema Feuer, Feuerwehr und Gerätschaften gezeigt und ausgestellt. Neben doch recht vielen Fahrzeugen gab es eine hohe Anzahl von Schutzkleidungen, Anzügen, Masken, Abzeichen und sonstigen Utensilien zu begutachten, hauptsächlich aus den letzten 50 bis 100 Jahren. Ein Hochgenuss, wie ich meine! Abschließend wurde noch in einer schönen gesonderten Führung der aktuelle Fahrzeugbestand erläutert sowie auch erklärt, wann welches Fahrzeug zum Einsatz kommt. Danach startete die Ausfahrt von Attendorn aus in Richtung Lüdenscheid , wo an diesem Wochenende bei sehr gutem Essen die Veranstaltung endete.

     

    Die ultimative Lobhudelei : Der Wettergott war auch in diesem Jahr der siebten und vorerst letzten Veranstaltung durch das Orgateam im Sauerland sehr gnädig. Ich möchte mich hiermit in aller Form bei den beiden Organisatoren Stefan und Mike nicht nur speziell für dieses Treffen sondern auch für die wunderschönen Treffen in den letzten Jahre bedanken. Die Mischung der Fahrzeuge samt Halter hat doch eine schöne Gemeinde, ja fast schon eine Familie daraus geformt, wo über die Jahre schöne Freund- und Bekanntschaften geformt wurden. Es war eine Ehre, in all den Jahren mit dabei sein zu dürfen! Und vielleicht kommen wir ja alle mal wieder im Sauerland oder an einem anderen Punkt in NRW eines Tages zusammen…

     

    Anbei ein paar Impressionen der beiden Ausfahrtstage auf meinen beiden Seiten…!

     

    Tag 2 in Attendorn:

    A_66: Hier ein schöner 525e in Bronzitbeige und den seltenen Stahlkappenfelgen.

    A_67: Auch Rücken können entzücken…

    A_68: zwei 5er links, zwei 5er rechts und in der Mitte mein 6er.

    A_69: Cooles Blatt und so wahr im Inhalt…

    A_70: Hier ein schönes E30 Cabrio…

    A_71. 520/6 und 525… optisch absolut gleich, die 528er sahen etwas anders aus.

    A_72: Hier ein schöner 535iA in Lachssilbermetallic…

    A_73: Ein 325e E30 in Bronzitbeige, sehr schönes Fahrzeug…

    A_74: Ein schöner Alpina B7 Turbo…

    A_75: „BMW-Schnauzen“…

    A_76: Ein e30 in Calypsorotmetallic…

    A_77: Wolfgangs Spitzen-7er…

    A_78: Patrick kam am Sonntag im E30 statt dem E28…

    A_79: Der Markus kam mit seinem schönen M635CSi…

    A_80: Der Dirk kam am Sonntag mit seinem neuen Projekt in Resedagrünmetallic…

    A_81: Christian´s E30 325e mit ausgestellten Fenstern hinten. Hebt er etwa gleich ab? Sah fast so aus… Oder waren das Landeklappen?

    A_82: Einführung im Feuerwehrmuseum in Attendorn.

    A_83: Spaß muss sein oder wilder “Frohsinn” *g*.

    A_84: Hier ein paar Uniformen bzw. Anzüge der Feuerwehr…

    A_85: Schöne Mercedesfahrzeuge gab es auch…

    A_86: .. auch alte Mannschaftswagen wurden aufgehoben!

    A_87: Hier gab es noch eine bebilderte Aufstellung, welche Ortschaften dem neu zu schaffenden Biggestausee weichen mussten. Hoch interessant!!!

    A_88: Hier eine Gerätschaft die etwa 100 Jahre alt ist…

    A_89: Was fährt die Feuerwehr für Motorräder? Natürlich welche von BMW…

    A_90: Masken und Mützen in Hülle und Fülle…

    A_91: Feuerwehrabzeichen der Ränge, hier z.B. von Baden-Württemberg…

    A_92: Schöne Modelle gab´s auch zu sehen..

    A_93: Hier der aktuelle Bestand von Feuerwehrfahrzeugen der Stadt Attendorn.

    A_94: Und die Tore gehen auf!!!

    A_95: kommen die gleich noch raus???

    A_96: Geil! Und eine klasse Führung durch die Hallen!

    A_97: Und nun geht´s fix zu den Autos…

    A_98: 5, 3, 6, 5 … nein, das sind nicht die aktuellen Zahlen für´s Lotto…

    A_99: Zweimal 5 und zweimal 3…

    A_100: Kurz vor dem Start…

    A_101: … kurz nach dem Start *g*.

    A_102: Zwei Eta´s als Zugpferde…

    A_103: Das Verfolgerfeld mit dem roten Blickfang vom Markus!

    A_104: Eine von vielen schönen Kurven…

    A_105: Hier wurde es mal eng. Ob der Bauer ahnte, wie viele BMW´s hier noch kommen werden…

    A_106: Vermutlich eher nicht…

    A_107: Und weiter geht´s über Stock und Stein…

    A_108: War die Kamera so schräg gehalten oder die Kurve so eng? *g*

    A_109: Und hier endete die Fahrt und hier wurde für das leibliche Wohl gesorgt!

    A_110: Uuuaaaahhhhh…. Der 6er kommt nah…..

    A_111: E12 und E28 in der Seitenlinie…

    A_112: Blumenschmuck für den 7er *g*…

    A_113: Links ein Eta, rechts ein 528i…

    A_114: Schau mir in die Augen, „Kleiner“…

    A_115: Sportliche Speichenfelge gegen originale 14 Zöller… aber dafür haben beide die Kriegsbemalung.

    A_116: Warum gucken die denn so? Warten auf´s Essen? Sind das die hungrigen 3???

    A_117: Der Christian saß mir schräg gegenüber, die Teilnehmer der Ausfahrt verteilten sich an den Tischen…

    A_118: Und draußen war es herrlich.

    A_119: Noch mehr 6er Bilder *g*…

    A_120: Ist das links etwa das feuerrote Spielmobil??? Rechts ist es immerhin noch die 218PS starke Version, die 1983 immerhin die Leistungsspitze bei den 6ern von BMW bildete.

     

    Und ENDE

     

    March 05

    Rückblick 2002-2009 (Teil II)

    Hallo an Alle!

     

    Nun sind bereits über sechseinhalb Jahre mit dem 635er vergangen, und in diesen Jahren gab es etliche Dinge, die auf einem Bild eingefangen wurden. Schöne Autos, nette Menschen, Bilder aus dem Netz und vieles mehr. Bevor nun das berühmte „verflixte 7te Jahr“ für meinen 6er und mich anfängt, gibt es anbei ein paar schöne Bilder als Rückblick aus meinem Archiv, die stellvertretend die Jahre und das Erlebte nur am Rande wiedergeben.

     

    Viel Spaß beim Anschauen, Texte gibt´s dazu wie immer auf meinen Seiten.

     

    Gruss, Thomas

     

     

     

    Bilderklärungen:

     

    Bild 159: „Hilfe, ich bin ein 6er, holt mich heraus…“ , könnte dieser Wagen wohl sagen, wenn er sprechen könnte. Jedem das Seine, mein Geschmack ist das zumindest nicht, vor allen Dingen die gecleante Nase!!!

     

    Bild 80: Auch die kleinen Nachwuchsfahrer kommen nicht zu kurz…

     

    Bild 81: Rückspiegelbilder finde ich gut… *g*

     

    Bild 82: Treffen mit der 5er IG E12E28 sind immer ein Highlight im Jahr…

     

    Bild 83: Ein Kölsch und ne Wurst sind oftmals Pflicht in Hilgen für den Stefan…

     

    Bild 84: Den eigenen Hintern sollte man grundsätzlich nie so herausstrecken. Dieser Schnappschuss fiel mir später beim Auswerten der Bilder auf. Was der Herr sich da anschauen wollte…!?

     

    Bild 85: Das geschlossene Tor oder das Desaster am Meilenwerk in Düsseldorf. Dieser Tag geht in die Geschichte ein, als größte Fehlorganisation aller Zeiten. Hunderte Oldies  wurden durch schlecht gelauntes und sehr unhöfliches und ruppiges Personal abgewiesen. Von diesem Imageverlust durch vergraulen etlicher Oldifahrer wird man hier noch lang etwas spüren, denn die Forenberichte quer durch alle Marken sprachen Bände.

     

    Bild 86: EMW = BMW und ist ebenso faszinierend. Doch statt Blau gibt´s das Rot im Emblem…

     

    Bild 87: Architektonisch ist das Meilenwerk in D-Dorf allerdings Top…

     

    Bild 88: Da schauen alle Handwäscher nun weg, ich für meinen Teil genoss immer die beste Waschanlage im Sauerland. Ich sage „Ja“ zur Bürstenwäsche…

     

    Bild 89: Wo dürfen wir parken? BMW Klassikertreffen an der BMW Niederlassung in Essen.

     

    Bild 90: Unsere „Farbenwelt“ heute. Trist, Grau, Silber, Schwarz. Furchtbar… Liebe Fahrzeughersteller, wie wäre es mit Gelb, Orange und Rot oder Grün?

     

    Bild 91: Hier war mehr als Augenmaß gefordert, vor allen Dingen durfte das Nervenkostüm nicht wackeln. Der Benz-Fahrer hatte seinen W116 gut im Griff, der Dreiliter E9 blieb unversehrt…

     

    Bild 92: Einer der schönsten E34er überhaupt, der Wagen vom Enzo…

     

    Bild 93: Das ist wohl einer der zeitlosesten BMW´s aller Zeiten. 1994 wurde die 7er-Reihe E38 geboren und verzückte viele Käufer. Dynamisch und Schlank war der Auftritt des 5 Meter Riesen aber nicht nur optisch sondern auch vom Fahren her blieb die Dynamik. Mit einer der erfolgreichsten 7er aller Zeiten, neben hochwertigen Benzinern gab es auch zwei Dieselvarianten…

     

    Bild 94: „same procedure as every year…“

     

    Bild 95: Als der e34 verkauft werden sollte, stand dieser späte 6er in der engeren Wahl. Von den Fotos her Top, allerdings in Realität nicht mehr so gut. Weder Technik noch Karosse konnte überzeugen, der überhöhte Preis damals auch nicht…

     

    Bild 96: Und so was gibt´s in liebevoller Ausarbeitung oftmals auf Messen zu sehen. Ein Dank an Alle, die diese Infotäfelchen immer aufstellen, damit auch später noch weiß, was man sich da angesehen hatte.

     

    Bild 97: Parken kann nicht jeder, vielleicht geht das mit Heckflossenmonstern aber besonders gut? Rund einen Zentimeter Platz ließ der Besitzer dieses Fahrzeuges zum Betonblock. Respekt!

     

    Bild 98: Ein schöner 6er aus Osnabrück mit den originalen Winterreifen in Wagenfarbe. So etwas habe ich bisher kein zweites Mal gesehen.

     

    Bild 99: Eine tolle Entdeckung war der 6er als Microsoft Clipart!

     

    Bild 100: So gut sollte es jeder alte BMW mal haben, ausgezogen und konserviert für alle Ewigkeiten…

     

    Bild 101: Auch so eine Kuriosität hat seinen Preis. Leichter Rostbefall und Patina sind hier die Stichworte bei diesem Benz. Vielleicht auch noch „Scheunenfund“…

     

    Bild 102: Auf den „ersten“ Blick schön. Auf den zweiten und dritten Blick wurde dieser 6er als Bastelbude mit gravierenden Schwächen entlarvt. Neben diversen Rostansätzen stimmten Auch der Zustand zur KM-Leistung nicht ganz, und vieles andere konnte man noch bei diesem Fahrzeug ausmachen. Aber grundsätzlich gibt es leider auf den Messen immer einen Abnehmer…

     

    Bild 103: im Jahre 2007 stand dieser 628er mit knapp unter 50tsd Kilometer Laufleistung und rund 6900 Euro auf der Techno Classica in Essen. Nach dem Verkauf tauchte er bei einem Klassikeranbieter wieder auf für rund 14900 Euro und steht sich seitdem die Räder platt. Geldmacherei und Goldgräberstimmung ist leider die Tagesordnung bei solchen Fahrzeugen…

     

    Bild 104: Die Oldtimerdemo in Dortmund war ein wichtiges, gesetztes Zeichen. Die Umsetzung bzw. die eigentliche Botschaft des Ganzen kam allerdings nicht an die Ohren und Augen der meisten Besucher in der Stadt Dortmund. Denn viele Besucher hatten die Demo als ein Oldtimertreffen verstanden…

     

    Bild 105: Das Wetter war den Demonstranten allerdings hold an diesem Tag…

     

    Bild 106: Saisonstart für den 6er, doch der wollte erst nicht anspringen. Ich hatte vergessen, den Hauptstromschalter umzulegen, den der Vorbesitzer einmal hatte einbauen lassen, das fiel mir nur später ein. Das Teil ist sehr bequem, denn jedes Mal am Saisonende braucht man die Batterie nicht ausbauen oder großartig abklemmen. Schalter umlegen und „tot“ ist das Auto. Hat man allerdings vergessen, den Schalter zu aktivieren, so hat man nur den Strom für Licht und elektrische Helfer, der Motor springt allerdings nicht an…

     

    Bild 107: Die stillen Helden aus Hilgen? Wohl kaum, aber der jeweilige Auftritt ist immer gewaltig. Soweit ich weiß, ist das etwas „braun angehauchte Auftreten“ dieser beiden Herren seit letztem Jahr nicht mehr gestattet und die Uniformen müssen zu Hause bleiben. An sich ist es aber immer ein Schauspiel gewesen, wenn nach diesen Herren dann die Alliierten Jeeps aufgekreuzt sind. Zu kriegerischen Handlungen kam es in Hilgen allerdings noch nicht *g*.

     

    Bild 108: Die Spritpreise sind ja so eine Sache gewesen, jeweils in 2007 und 2008. Hier stellten die 1,389 noch nicht das Ende für den Superbenzinpreis dar. Hier muss man einen Klassiker jenseits von Sinn und Verstand bewegen, an der Tankstelle mit geschlossenen Augen bezahlen und einfach nicht über die Kosten nachdenken, denn Preise um 1,50/1,60 Euro stellten schon fast das Ende der schmerzhaften Fahnenstange dar… Zur Zeit befindet sich noch SuperPlus für rund 1,459 im Tank meines 6ers.

     

    Bild 109: Wenn M5 E28 neu aufgebaut werden, sieht das so aus. Eine tolle Arbeit vom Benny…

     

    Bild 110: Abendimpressionen im Sauerland…

     

    Bild 111: … und die abendlichen Ausfahrten werde ich vermissen. Denn das Ruhrgebiet ist durchzogen von feindlichen Umweltzonen.

     

    Bild 112: Der Motorraum eines BMW 328. Aufgeräumt und übersichtlich, simple Mechanik und das „kleine“ Hämmerchen hat auch seinen Platz.

     

    Bild 113: Stilecht sind beide, rassiger dürfte der E-Type sein…

     

    Bild 114: Über den Tellerrand geschaut, Ford Mustang Fastback im „Eleonore“-Look , bekannt aus dem Film „Nur 60 Sekunden“…

     

    Bild 115: Das Treffen auf dem Feld in Unna-Massen. Ein Oldtimerclub der eigenartigen Art mit Schwerpunkt Opel und DKW. Der Funke zu den deutlich älteren Menschen sprang nicht wirklich über und soooo viel war da auch nicht los. Nach einem Viertel Tag war (für mich) Schluss…

     

    Bild 116: Praktisch, wenn man sein Zelt mitbringen kann, hier übrigens ein seltener Audi 100 Avant Typ C43.

     

    Bild 117: Dieser BMW 325i E30 zog viele Blicke auf sich. Das Fahrzeug war Original und neben der hübschen dunkelblauen Farbe hatte er rotes Leder. Eine Mischung, die mehr als stimmig war. So muss ein frühes E30 Cabrio auch aussehen…

     

    Bild 118: Solche seltenen Autoblüten gibt es auch mal auf weißblauen Treffen zu sehen. Ein 5er Touring, damals allerdings noch Kombi genannt, gab es auf E28 Basis z.B. als Schulzumbau. Ein sensationelles Fahrzeug…

     

    Bild 119: Dieses Bild steht für diverse Pokale, die diverse Freunde und Bekannte bekommen haben, hier der Benny bei Pauls Bauernhof. Hierbei passte es, allerdings ist manche Pokalbewertung bei anderen Fahrzeugen nicht immer nachvollziehbar.

     

    Bild 120: Die Grürmannsheide und der schlammige Boden. Fast wie beim Paul ein kleines Desaster in jenem Jahr, hier musste der 6er noch hinterher ordentlich sauber gemacht werden…

     

    Bild 121: es gab so viele kleine, private 2erTreffen, und die mit dem Björn sind grundsätzlich schön. Kleine abendliche Ausfahrten an solchen Tagen machten immer Spaß. Das Schnitzercabrio ist zudem auch noch ein schneller Vertreter seiner Art…

     

    Bild 122: Diese Autos sind sich schön öfter begegnet, hier gibt´s etliche schöne Bilder zu…

     

    Bild 123: Jagd durch´s Unterholz und kleinen Feldwegen, da fühlen sich E24 und E30 wohl…

     

    Bild 124: Ja, es gibt auch Menschen auf diesen Treffen, auch wenn oftmals meist nur die Autos gezeigt werden…

     

    Bild 125: Und manchmal verirren sich auch Fahrer auf Ausfahrten…

     

    Bild 126: Hier dürfen maximal nur 30 BMW´s hintereinander herfahren…oder so ähnlich ist die Bedeutung dieses Schildes mit dem roten Rand…, oder?

     

    Bild 127: Dieser Herr steht stellvertretend für alle freiwilligen, die bei Ausflugspunkten, wie Wasser-, Windmühlen und Schmieden oder sonstige technische Leckerbissen aus einer früheren Zeiten eine schöne und informative Führung und einen Vortrag gehalten haben. Ihnen allen sage ich „Danke schön“!!!

     

    Bild 128: Essen und Trinken sowie geselliges Beisammensein kommt nie zu kurz auf BMW-Treffen…

     

    Bild 129: Rost ist unser Feind. Hier sieht man den ehemaligen Rost am hinteren Radlauf meines 6ers, der inzwischen außen sozusagen Rostfrei ist. Ob irgendwo innen etwas lauert, kann ich nicht sagen…, ich will es aber auch nicht hoffen. Von unten schaut der 6er sehr gut aus, der TÜV war beim letzten Mal begeistert.

     

    Bild 130: Erstaunlich war der Rostbefall unter der Chromecke bei der vorderen Stoßstange. Der Chrom war angerostet, das Blech darunter nicht. Von oben gesehen, war nur die hintere Ecke zum Kotflügel hin beschädigt. Das Grauen steckt meist „unter dem Blech“…

     

    Bild 131: Die IAA in Frankfurt ist immer einen Besuch Wert. Seit zig Jahren fahre ich immer wieder gerne dort hin und schaue, um fast allen Marken mal ein Besuch abzustatten…

     

    Bild 132: „Efficient Dynamics“ ist die Umweltantwort von BMW auf der mehr als „grünen“ Messe in 2007. Und auf einmal ist man selbst als Premiumhersteller im oberen Segment „sauberer und grüner“ als die Konkurrenz. Das Konzept geht auf und BMW steht Dank diesem Konzept glänzend dar… Ich kann geringe Verbräuche sowohl bei meinem 5er als auch 6er bestätigen und zu deren Zeit war der Spritverbrauch noch nicht einmal ein Thema.

     

    Bild 133: Ein prominentes Opfer der Finanzkrise, der BMW CS. Nachdem die Finanz- und Autowelt eingebrochen ist, setzte BMW u.a. hier den Rotstift an. Fast schon eine Schande, dass dieser Wagen nicht gebaut wird, so einen hätte ich mir zu gerne mal gebraucht gekauft…

     

    Bild 134: Kleines Tuningtreffen und noch enger konnten die Reifen nicht stehen… Wer´s braucht!?

     

    Bild 135: E9 und 2000CS, zwei absolute Spitzenklassiker, besser fand ich den Golfgelben 2000 CS. Ein bildschönes Auto…

     

    Bild 136: Die Nachfolger der beiden vorherigen BMW Coupe´s sind der E24 und der E31. Ebenfalls bildschöne Klassiker…

     

    Bild 137: Ebenfalls zeitlos und fahrfreudig ist dieser 5er. Das Vorfaceliftmodell vom E39 aus dem letzten Jahrgang hat mir bis heute nur Freude bereitet. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk…

     

    Bild 138: Auch ein schöner Rücken kann entzücken, der E39 ist bei mir immer noch aktuell…

     

    Bild 139: Dieses Bild steht für die etlichen schönen Anlaufpunkte einer Ausfahrt. Technik, die begeistert…

     

    Bild 140: Und dieses Bild steht für die vielen Menschen, die freudig daran teilhaben. Ein Dank geht auch hier an alle Organisatoren eines Treffens, denn diese Menschen machen sich Gedanken über Fahrtstrecken und Besichtigungen ! Respekt!

     

    Bild 141: Nein, das sind zwei verschiedene BMW´s, da wurde keiner zersägt…

     

    Bild 142: „Verfolger oder Hintermann“ auf Ausfahrten, hier der Andreas mit seinem 525er E12.

     

    Bild 143: Irgendwie sieht dieser Wagen auch wie ein menschlicher alter Japaner mit Hornbrille aus. Datsun baute einst so eine Hässlichkeit, das Treffen der Japaner ist allerdings einmal eine sehr gelungene Abwechslung gewesen…

     

    Bild 144: Ein Jubiläum der besonderen Art…, ich hoffe auf mindestens weitere 5, 10, 15 Jahre…

     

    Bild 145: So „unschön“ können Autos von unten aussehen. Hier ist ein E28 zu sehen und die entdeckten Schwachstellen reichten in der Summe leider aus, dass dieser Wagen nicht in meinen Fuhrpark gelangte. Die erste Teileliste summierte sich Schweißarbeiten auf rund 2000/2200 Euro ohne Lackierarbeiten. Ein rationales „Aus“ für diesen 5er…

     

    Bild 146: 40 Jahre BMW Modellautos von Siku oder „E60 meets Neue Klasse“. BMW fasziniert auch im kleineren Maßstab…

     

    Bild 147: Und das ist der besagte 5er von außen, ein sehr schicker Wagen in Cirrusblaumetallic und Stoffausstattung Pazifik. Soweit ich weiß, ist dieser Wagen allerdings bereits verkauft worden. Der Preis war allerdings dem Zustand angemessen, nur der Restaurationsaufwand war mir persönlich zu hoch. Da gibt´s für mich geeignetere Objekte…

     

    Bild 148: Heftiges Schneetreiben am Messemorgen und die Fahrt nach Bremen musste etwas aufgeschoben werden, denn die Mitfahrer hatten auf der A45 ebenfalls mit dem Schnee zu kämpfen… Aber durch deren leichte Verspätung entstand diese Bild *g*.

     

    Bild 149: Stand-Accessoires sind immer etwas feines auf den diversen Messen, hier ein Schild auf der Messe in Bremen.

     

    Bild 150: Korrekt gefüllter Werkzeugkasten im 6er, nur der Lappen ist Weiß anstatt Blau. Aber diesen Lappen hab ich von BMW geschenkt bekommen, deshalb halte ich ihn in Ehren… und die Farbe ist mir persönlich erst einmal egal.

     

    Bild 151: Der 6er bei einer seiner Ausfahrten am jeweiligen Saisonstart. Da drehe ich gerne mal eine kleine oder große Runde um´s Eck, wie man so schön sagt, hier sieht man übrigens Kalksilos aus dem Sauerland Sauerland im Hintergrund.

     

    Bild 152: Rostfrei, Kratzerfrei und nach vielen Jahren endlich im schönen und erhaltenswerten Zustand, mein 635CSi , Baujahr 1983. Im Jahre 2008 gab es mal wieder einen neuen Felgensatz, den ich noch im Keller hatte. 2009 soll ein fahrfreudigeres Jahr werden… Hier, ein aktuelles Bild…

     

    Bild 153: Klassentreffen im Mai mit meinen Grundschulfreunden Markus (Capri) und Daniel (Mustang). Das Treffen war etwas besonderes, es passte zeitlich endlich einmal. Hier gab es nicht nur unterschiedliche Fahrzeug-Zeiten zu begutachten, sondern auch unterschiedliche Techniken und Autos für einst unterschiedliche Gesellschaftsgruppen und Völker. Vom Pony-Car zum Luxuscoupé, als Spagat mittendrin ein spritziger und Formschöner Capri.

     

    Bild 154: Der Skisack im 6er und das Geheimnis, warum der Sack in meinem Auto ist, ist selbst nach so vielen Jahren immer noch nicht gelöst. Vielleicht in Verbindung mit der Sitzheizung ein „frühes und unbekanntes“ Winterpaket???

     

    Bild 155: Stellvertretend für alle BMW Bilder aus dem Netz steht dieser geplante Z5. Hübsch, ging aber leider nie in Serie…

     

    Bild 156: Im Jahr 2008 wurde der 6er fast gar nicht bewegt. Die Batterie schwächelte und musste überbrückt werden. Lustiger Weise schafft es ein kleiner Corsa , das große Coupé wieder zu beleben…

     

    Bild 157: Revierwechsel. Aus dem Sauerland heraus mitten rein ins Ruhrgebiet und mitten in den Pott… Hier gibt´s viele Oldies, das stimmt mich zumindest schon einmal froh.

     

    Bild 158: Das Servicemobil vom Oliver, ein toller und sehr gelungener Nachbau, natürlich ein E28.

     

     

     

     

     

    October 31

    E24 und E63 : ein „kleiner“ Vergleich. E31 und E9…

    … sind sogar auch noch dabei. Und für ganz Hartgesottene gibt´s noch deren Vorgänger, ein 2000CS dazu. Ein unabhängiger Vergleichstest über Farben, Größen, Fahrkultur und Verarbeitung.

     

    Wer mag, kann hier ein paar schöne „kleine“ Bilder für den Abend und das Wochenende anschauen.

     

    Modell E24 und Modell E63 : ein „kleiner“ Vergleich. E31 und E9…
    … sind sogar auch noch dabei, für ganz hart gesottene gibt´s noch deren Vorgänger, ein 2000CS dazu.

     

    Ein unabhängiger Vergleichstest über Farben, Größen, Fahrkultur und Verarbeitung bei der 6er Reihe. Ein wenig Spaß muss sein…

     

    E24_E63_01 : Die drei Herausforderer, allesamt als BMW 6er Reihe bekannt, intern E63 genannt und hier als 645Ci in den Farben Weiß, Grünmetallic und Silbermetallic auf die Welt gekommen. Der Silberling stand zuerst in den Regalen, schlicht in den Modefarben Silber und Schwarz gehalten. Der weiße 6er mit den rot-schwarzen Sitzen wurde nur kurz angeboten, bietet eine aufreizende Optik und ein sportliches Flair, nahezu mit einem Hauch von „M“ gesegnet. Der grüne E63 ist zur Zeit im Handel zu bekommen in einer klassischen Farbgebung, wie sie BMW in Real kaum besser selber anbieten könnte. Pure Eleganz…

     

    Die Verarbeitung ist Top, die Lackierung perfekt, doch der Fahrspaß kommt bei „kleinen“ Kindern absolut zu kurz. Gummierte Reifen sind zwar der letzte Schrei (das gab es schon bei Hot Wheels in den 80ern), lässt aber ein Modellauto in Kinderhand zu satt auf den Spielstraßen der Welt liegen. Eine Spaßbremse? Das bleibt Ansichtssache… In der Vitrine macht der 6er, egal in welcher Farbe, aber eine verdammt gute Figur, was die großen Kinder freuen wird. Die Proportionen sind übrigens zum Original sehr gut getroffen.

    Bezahlbar ist der Spaß mit rund 3 Euro auch noch.

     

    E24_E63_02: Der E24 war seinerzeit BMW´s populärste Baureihe im Programm. Daher gab es von Siku bereits recht früh das dazu passende Modell 1978 zu kaufen. Der Clou : die Baureihe blieb im Sauerland bis 1989 wie das Original im Programm, leider ausschließlich nur als CS und nur in den Farben Gelbgrünmetallic und Rotorange.

     

    Die Verarbeitung ist nicht ganz so perfekt, die zu öffnenden Türen hängen gerne mal durch bzw. lösen sich aus der Verankerung. Die Lackierung ist kratzeranfällig und die Plastikstoßstangen brechen gerne mal ab. In den frühen Jahren gab es glänzenden Plastik(Chrom), in den späten Jahren eher graue Tristesse. Die Federung ist genial, der 633CSi lässt sich zu jeder Zeit um jede Kurve jagen und taucht auch so richtig schön vorne ein. Im Rollvergleich schlägt der E24 den „fetten“ E63 um Längen. Links im Bild ist die älteste Variante zu sehen, die vor ca. 30 Jahren auf den Markt kam und rund 15 Euro kostet. Der rote rechts ist das Endprodukt aus den späten 80ern, welches für rund 8 Euro zu haben ist. Die Proportion ist nicht ganz stimmig zum Original, der Modell-6er ist etwas breiter.

     

    E24_E63_03: Jahrgang 1978 meets 1989…

    E24_E63_04: Kein Facelift, keine optische Veränderung, nur der lack zum Schluss war besser.

    E24_E63_05: Für eine Miniatur ist der E63 sehr gut gemacht, selbst das Cockpit ist nachgebildet. Im E24 gab es nur das Siku-Standardlenkrad samt Armaturenträger…

    E24_E63_06: Sechsertreffen, Farben und Formen…

    E24_E63_07: Das sind rund 30 Jahre Unterschied, im Modellbau wie auch im Original…

    E24_E63_08: Kann man sich durchaus mehr als eine Minute anschauen. Heute stehen die Modelle im Schrank, vor rund 25 Jahren habe ich mit dem rechten Modell noch gespielt…

    E24_E63_09: Die Höhe des Heckbereiches scheint hier beim E63 gigantisch zu sein…

    E24_E63_10: Ansichten von vorne und von hinten…

    E24_E63_11: Sympathie strahlen beide Modelle aus…

    E24_E63_12: Auch das Modell des E63 ist länger als der E24, ganz wie im Original …

    E24_E63_13: Das „Zwischenmodell“, ein 850CSi von Matchbox…, zu den Zeiten produziert, als Matchbox noch schöne Modelle für kleines Geld baute. Danach kam ein auf´s Minimum reduzierter Spieleschrott. In der Vitrine macht sich der leicht rollbare und fahraktive 8er ziemlich gut. Das Original gibt es nur in Silber, später kamen noch grässliche Modelle in Rotmetallic mit Prollofelgen auf den Markt. Auf jedem guten Trödelmarkt ist er übrigens für einen oder zwei Euro zu erhalten…noch…

    E24_E63_14: Der Vorgänger des E24 , hier von Schuco, einmal als Serienfahrzeug und als Rennversion. Seltene Fahrzeuge, denn Schuco ging relativ kurz danach in die Insolvenz. Und das war schade, denn die Modelle suchen heute ihres gleichen. Mittlerweile sind die Modelle auch rund 35 Jahre alt, die linke Version ist sehr selten, der rechte ist noch so dann und wann aufzutreiben… Mit rund 15 Euro sind für den rechten zu rechnen, die Rennversion kostet deutlich mehr, in dem gezeigten Zustand sowieso.

    E24_E63_15: Das „Ur-Coupé“ von BMW im Modellautobereich von Siku, hier ein 2000CS aus den Jahren 1967 bis 1974 gebaut. Hier ein Modell in Cremeweiß, welches rund 25 bis 30 Euro kosten wird. Ein schöner Blickfang für das Regal sind sie auf jeden Fall. Der Clou sind die klappbaren Sitze und die Front- und Heckleuchten. Mit der 1000er Serie verschwanden die Lampen und in Gelb gab es das Modell noch bis 1981 zu kaufen. 10 bis 15 Euro sind für die Modelle der 1000er Serie anzulegen.

     

    Kommentare sind erwünscht, ansonsten wünsche ich viel Vergnügen beim Anschauen der Bilder.

     

    Gruss, Thomas

     

    September 22

    Bilder vom 6ten Sauerlandtreffen der 5er IG E12E28 vom 23.08.08:

    Hallo an alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer,

     

    Unter dem Tagesmotto „Berge-Täler-Seen“ startete eine wunderschöne Ausfahrt am Samstag in Wenden. Dort fanden auch für die ersten zwei Stunden des Tages Benzingespräche statt. Der Schwerpunkt der rund 20 Fahrzeuge lag auf dem E28, allerdings war der E12 ebenfalls recht stark vertreten. Außer meinem 6er nahm noch ein weiterer 6er teil, ein M635CSi, der kurz zuvor am Nürburgring auf einer Auktion für einen hier nicht genannten Preis ersteigert wurde. Näheres zum Fahrzeug wird bei dem entsprecheneden Bild erklärt.

     

    Der erste Teil der Ausfahrt endete an dem Aussichtsturm „Hohe Bracht“ Nähe Lennestadt, wo man nicht nur sehr üppig und sehr gut essen konnte, sondern auch den Ausblick über einen Teil des Lennetals geniessen konnte. Auf dem Parkplatz gab es neben Benzingesprächen auch noch gute Möglichkeiten, ein paar Schnappschüsse von den Fahrzeugen zu machen.

     

    Anschließend ging es weiter über Stock und Stein. Einige Strecken machten einfach nur Spaß, vor allen Dingen überall da, wo wirklich nur ein Fahrzeug auf die Straße passte.

     

    Gegen 17/18 Uhr endete die Ausfahrt am Samstag in der Nähe bei Meinerzhagen in einem Gasthof, der bei einem der ersten Sauerländertreffen schon einmal ein Bestandteil war..

     

    Am Sonntag startete die Ausfahrt wie üblich an dem bekannten OBI Parkplatz in Meinerzhagen an der A45. Rund 70-80% der Teilnehmer nahmen auch am Samstag bereits die Fahrt auf. Der hohe Anteil der „Wiederholungstäter“ spiegelt auch einfach die gebotene Qualität des Treffens im Sauerland wieder. Unter dem Motto „Wälder-Schluchten-Panoramen“ ging es nach den Benzingesprächen auf eine ebenso schöne wie auch spektakuläre Ausfahrt. Als Zwischenstopp gab es bei dem Museum der Sauerländer Kleinbahn in Hüinghausen nicht nur eine Menge an Technik aus vergangenen Tagen zu sehen, sondern es gab auch eine schöne Führung über das Gelände und durch die angrenzenden Hallen. Dort konnte man z.B. eine Dampflokomotive bewundern, die gerade zu Wartungszwecken in der Halle stand. Der Tag und die Ausfahrt endete in einem Sauerländischen Gasthof, der aufgrund der gebotenen Qualität der Speisen besser nicht genannt werden sollte (kann ja mal passieren *g*).

     

    Alles in Allem erst einmal noch nachträglich einen herzlichen Dank an die Organisatoren Stefan und Mike, die es zum sechsten Mal in Folge geschafft haben, ein fantastisches Wochenende rund um die alten BMW´s auf die Beine zu stellen. Die Zweitagesveranstaltung ist bereits zum zweiten Mal ein voller Erfolg!

     

    Wer sich im Sauerland trifft, der weiß mit der Zeit, dass es sich um ein Premiumtreffen und die große BMW Familie aus 3er,5er, 6er und 7er oder ggf. ältere Fahrzeuge handelt (war ja schon alles dabei in den letzten Jahren). Anbei ein paar Impressionen der beiden Ausfahrtstage, bei dem sogar das Wetter zum großen Teil mehr als mitgespielt hatte!

     

    Gruss, Thomas

     

     

    Bilder vom Samstag, dem 23.08.08

    MK_01: Kurz vorm Ziel am Samstag Morgen…

    MK_02: Hab ich mich in der Uhrzeit vertan? Niemand hier, nur mein 6er…

    MK_03: erst kam Mike´s Vater mit dem E12, dann der Stefan mit E28…

    MK_04: Dieses Fahrzeug gab es sonst anders zu betrachten, es wurden die Radläufe in Chrom entfernt und es gab neue „Schuhe“ für den E28. Außerdem wurde der 528er mit einem neuen Kennzeichen versehen… schönes Fahrzeug.

    MK_05: Mal eben aus der Nähe von HH heruntergekommen ist dieser schöne Alpina B7 Turbo. Ein Spitzenfahrzeug.

    MK_06: Holländischer Besuch mit schicken Alpinas…

    MK_07: Ein wunderschöner „nackter“ 520i in Opalgrünmetallic. Gerade mit diesen Felgen ein absolut stimmiges Bild, ein herrliches Fahrzeug aus dem Sauerland.

    MK_08: Frisch am Nürburgring ersteigert, die Summe sei mal nicht genannt. Es handelt sich um einen Zobelbraunen M635CSi aus erster Hand und rund 130tkm auf dem Buckel. Bis auf wenige Stellen ein fantastisches Fahrzeug, das Leder ist übrigens Büffelleder, herrlich.

    MK_09: Ein herrlicher 535iA E28. Übrigens hat der Jost den blind bei Ebay ersteigert. Bis auf einen kleinen Lackmangel war der wohl fehlerfrei…, Farbe Lachssilber.

    MK_10: Ein herrlicher M535i, selbst die Hartgefelgen sehen klasse aus.

    MK_11: Nochmals der 6er von hinten…

    MK_12: Ein 525e vom Axel…

    MK_13: Der schnelle Klaus…

    MK_14: Der 528i vom Ulli in Ascotgraumetallic, ein klasse Fahrzeug.

    MK_15: Der „neue“ vom CC, Farbe Sierrabeige, für mich der heimliche Star des Tages. Ein sehr schönes Fahrzeug, auch gerade wegen der gelben Leuchten…

    MK_16: Die Klorolle gehört dahin *g*…

    MK_17: Noch ein sehr schöner 525 Vergaser E12, ein herrlicher Wagen.

    MK_18: Ein Nicht-BMW, aber IG-Mitglied…(unschwer erkennbar)

    MK_19: Der 5er vom Ben, so schön wie immer…

    MK_20: Sonderaccessoire im Fond : Der BMW Kühlschrank…

    MK_21: …natürlich mit leckerer Reiseverpflegung, ein MUSS für jeden BMWler *g*!

    MK_22: Frajo und sein 5er. Mittlerweile hat der Eta rund 475000 km gelaufen. Bei der halben Million gibt´s übrigens eine Schönheitskur und ein Pflegepaket.

    MK_23: Ein schöner und schlichter E28 in Broncitbeigemetallic.

    MK_24: Der weiße 5er vom Arndt…

    MK_25:  „3“ + „5“+ „6“…

    MK_26: Der 5er vom Julian mit Haubenverhüterli. Gar nicht so schlecht…

    MK_27: „Gentlemen, start your engines…”

    MK_28: Ungeduldiger M635Csi....

    MK_29: Und schon ist er vorbei gezogen...., ich für meinen Teil wollte die Ausfahrt lieber genießen…, der Rest hinter mir auch.

    MK_30: Nicht immer so schön hintereinander, zwischendurch gab´s mal nen LKW…

    MK_31: Lennestadt, hier das Ausflugsziel Hohe Bracht, leider im Regen…

    MK_32: Und noch mehr 5er…

    MK_33: Viele hungrige und Wasserscheue Menschen stürmen den Essensaal…

    MK_34: Das Ausflugsziel Hohe Bracht kann man ruhigen Gewissens empfehlen. Gute Preise, sehr gutes Essen, sehr große Portionen! Es gibt noch gutes Preis-Leistungsverhältnis, gepaart mit einem schönen Ausflugsziel…

    MK_35: Fast alle 5er und 6er…

    MK_36: Der Nachkommer Benny samt Freundin im M5.

    MK_37: Nicht minder langsamer als der M5, der Alpina braucht sich nicht verstecken…

    MK_38: Einmal mit und einmal ohne „M“, meiner steht rechts *g*.

    MK_39: Entweder rennen sie weg oder gucken sie weg beim Fotografieren… tztzzt…

    MK_40: Und weiter geht´s im Sauseschritt…

    MK_41: Hier gibt´s Berge, Täler und später auch den See zu sehen. Motto erfüllt… *g*

    MK_42: Verfolgerfeld…

    MK_43: Und wieder leichter Nieselregen im Sauerland, die Stimmung bleibt allerdings bestens…

    MK_44: Also die müssen hier irgendwo ein Nest haben, nur BMW´s in einer Schlange…

    MK_45: Pinkelpause? Neeee, Fotopause…

    MK_46: Ab ins Feld? Wo kommen nur die BMW´s her? Der 3er Fahrer musste Zeit mitbringen…

    MK_47: Letzter Tagespunkt, eine Gaststätte in der Nähe von Valbert…

    MK_48: Der M635CSi und sein Besitzer rechts, nicht der einzigste BMW im Bestand…

    MK_49: 5er parken….äääähhhh….hier.

    MK_50: IG-Mitglied mit sehr netten 7er. Dem Besitzer hab ich ein wenig mit dem angewitterten Chrom geholfen, ich hoffe der Chrom erstrahlt nun wieder?

     

    Bilder vom Sonntag, dem 24.08.08

    MK_51: Ein verdammt guter und schicker 535i, ein wirklicher technischer Bruder meines 6ers. Und ebenfalls in Polaris lackiert…

    MK_52: Silber? Seltene Farbe beim 5er, oder nicht? *g*

    MK_53: der schönste E28 am Platze, der M5 mit Stoffausstattung vom Jost und hübschen Spinnenbeinchen.

    MK_54: Alles Wiederholungstäter vom Vortag *g*.

    MK_55: Zwei mal 3,5 Liter Hubraum, zweimal BMW = Leckere Autos

    MK_56: Silber an die Macht???

    MK_57: Hier sehe ich Schwarz…

    MK_58: Christians schöner 3er! Übrigens ein 325e…

    MK_59: Das schönste 5er Heck…

    MK_60: Technisch und von der Karosserie her perfekt. Am Lack wird noch etwas getan… ebenfalls ein neues Projekt vom derzeitigen Besitzer.

    MK_61: Der Oliver kam auch mit seinem M535i…

    MK_62: Und der Jörg kam auch. Vorsicht!!! Die Bezeichnung täuscht, hier steckt Leistung unter der Haube. Ein schönes Fahrzeug…

    MK_63: Stefans 5er von hinten…

    MK_64: Das Sahnestück vom Benny. Der M5 wurde übrigens besser aufgebaut als BMW es jemals selber gemacht hat. Kann man nicht oft genug erwähnen…

    MK_65: Der Patrick. Auch er wechselte den Wohnort, nun in Dortmund zu Hause…

    MK_66: Und noch ein M535i. Gibt´s auch wie Sand am Meer!?

    MK_67: Ein wunderschöner E30 als Cabrio…

    MK_68: Benzingespräche und jede Menge Autos…

    MK_69: Auch Frajo ist wieder dabei. Schön, dass wir zwei mal wieder ein Schwätzchen halten konnten!

    MK_70: Ich glaube es ist Rubinrotmetallic…

    MK_71: Los geht´s zum ersten Teil der Ausfahrt…

    MK_72: Vom M535i gejagt und noch jede Menge anderer 5er…

    MK_73: Noch immer wird viel Holz ins Ausland verkauft, Sturm Kyrill hat ordentlich im Sauerland gewütet, ein Schaden, der für rund 30 bis 40 Jahre spürbar und sichtbar sein wird…

    MK_74: (Un-)scharfe Verfolger…

    MK_75: Das kleine Eisenbahnmuseum in Hüinghausen. Empfehlenswert!

    MK_76: Inmitten der Teilnehmer der Nachkommer Stefan aus Essen…

    MK_77: Noch ein Nachzögling, ein wunderschöner E9 3.0CSi. Ein perfektes Fahrzeug…

    MK_78: Der Rost ist da aber die Restauration der ehemaligen Inselbahn kommt…

    MK_79: Zuhörer beim Vortrag…

    MK_80: Aufgesattelt….

    MK_81: eine der Lokomotiven in dem Museum…

    MK_82: Sagt alles…

    MK_83: Die Waggons durften bestiegen werden…, Technik zum Anfassen.

    MK_84: Der 6er vom Stefan in Ferrarirot und hübschen Zenderfelgen. Die werden wohl leider runter kommen…

    MK_85: Ausblick…

    MK_86: Der 5er vom Stefan aus Essen.

    MK_87: Und los geht die Fahrt, dieses Mal mit E9 in Front…, herrlich *g*.

    MK_88: Ob ich die abhängen kann? *g*

    MK_89: der Patrick bleibt dran…

    MK_90: Fotopunkt inmitten vom Sauerland….

    MK_91: Und raus aus den Autos…

    MK_92: Herrlich, voll im Motto „Wälder-Schluchten-Panoramen“…

    MK_93: Der schöne 535i in Polaris…

    MK_94: Der stehende Korso…

    MK_95: Der schicke M5…

    MK_96: Man sieht es nicht, aber hier halten wir wegen Gegenverkehr. Der ältere Herr im Opel Astra musste leider zurück fahren, wir waren in der Überzahl *g*. Er wird sich bestimmt gefragt haben, warum er an diesem Tag hierher fahren musste, der Rückweg zur nächsten Einbuchtung war länger zurück und unschön zu fahren…

    MK_97: „Six in a Row…“

    MK_98: Endstation im Sauerland. Essen fassen...

    MK_99: Schnauzenvergleich…, ja, wir sind verwandt…

    MK_100: Ein schönes Wochenende geht zu Ende.., leider.

     

    August 17

    Revierwechsel...

    Hallo an Alle,

     

    nach einem ganzen Leben im Sauerland ging es nun vor rund vier Wochen rein in das Ruhrgebiet, in den Pott, nach Bottrop. Einen Kulturschock gab es nur natureller Art, denn Berge und Hügel wurden gegen flaches Land getauscht. Und wie ich mittlerweile gelernt habe: das Ruhrgebiet ist keine Ansammlung von Orten, sondern eine Art Lebensgefühl. Man ist durchaus sehr Stolz, ein Ruhrgebietsler zu sein.

     

    In der Tat gibt es hier sogar noch Untertagebau, Zechen und eine Reihe von Industriedenkmälern die in den nächsten Wochen und Monaten erst einmal erkundet werden. Mit Sicherheit gibt´s dann auch den einen oder anderen neuen Schnappschuss vom 6er.

     

    Anbei mal ein paar saisonale 6er – Bildchen aus den letzten Wochen und Monaten. Bis auf zwei bergische Treffen im Juni gab es dieses Jahr nix, gestern allerdings war ich noch beim Paule, die Bilder folgen!

     

    Gruss, Thomas

     

     

     

    Revier_01: Das bergische Land, hier Wuppertal. Das Treffen am TÜV ist und bleibt eine bergische Spezialität und ein wahrer Leckerbissen für jeden Oldtimerfreund. Hier mein 6er und ein herrlicher 02.

    Revier_02: Ein mal Hilgen und zurück… Das ist das letzte Bild mit Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis. Sauerland Adé…

    Revier_03: Die Stunde der Wahrheit. Nach über 6 Jahren wird der Ruheplatz des 6ers verlassen. Ein schöner Tiefgaragenplatz war das, bis auf zwei rücksichtslose Parker in den Jahren, die leider etwas Eindruck am 6er hinterlassen mussten. Respekt vor dem Eigentum anderer? Heute ein Fremdwort…

    Revier_04: Kurz vor dem Start…

    Revier_05: Doch „Madame“ wollte nicht. Der Daniel musste überbrücken…. Und ja, der kleine Corsa hat´s geschafft. Erstaunlich, denn der 6er hat rund 5 mal mehr Leistung…

    Revier_06: Kurz vor dem neuen Ziel…

    Revier_07: Der Bordcomputer zeigte einen sehr geringen Verbrauch nach der Fahrt von rund 100 km .

    Revier_08: Nach über 6 Jahren hatte der 6er erstmalig kein Kennzeichen. Das „neue“ bekam er am folgenden Tag.

    Revier_09: Die neue Heimat des 6ers…

    Revier_10: Erste Ausfahrt mit neuer Kennung…

    Revier_11: Mein 6er hat nun auch ein „H“, allerdings leider noch an der verkehrten Stelle.

    Revier_12: Aufgenommen wurden diese Bilder übrigens am MoviePark in Bottrop.

    Revier_13: Tja, das hier ist Bottrop. Auch der „Pott“ hat wunderschöne Seiten…

    Revier_14: Die Schokoladenseite…

    Revier_15: Wie ein edles Tier, die Seitenlinie des drahtigen 6ers…

     

    May 02

    Felgen und Auto im Wandel der Zeit...

    Hallo an Alle...
     
    ... und nochmal ein paar Bilder zum Wochenende von mir.
     
    Das Reifenprofil auf der Antriebsachse glich dann heute doch schon eher einer glatten Fläche in der Gesamtbreite eines Reifens *g*. Daher musste die Kreuzspeiche leider runter vom Auto. Schade drum, denn die Felge vom E34 gehört zu meinen Lieblingsfelgen auf dem 6er. Warum? Es handelt sich hierbei um eine klassische, schöne und ausgewogene Speichenfelge, die die gestreckte Linie und Schönheit des 6ers noch hervorhebt. Optisch passt sie meiner Meinung nach perfekt auf das Fahrzeug und dass sie zeitlich um ein paar Jahre daneben liegt, stört nur die eingefleischtesten Klassikkenner. Die Kreuzspeiche kam ab 1987/1988 mit dem E34 und eigentlich parallel mit dem E24 Typ CS/2 (letztes Facelift). In punkto Lauf- und Fahrkultur bekommen sie dem 6er sehr gut, denn er liegt deutlich satter auf der Straße. Optisch ist der eine Zoll mehr natürlich auch besser, oder nicht?
     
    Den ersten Reifen- und Felgensatz, der beim Kauf des Fahrzeuges dabei war, habe ich auch noch. Allerdings verlor ein Reifen permanent innerhalb eines Tages rund 1,5 bar an Luftdruck und mit einem "fast" platten Reifen um 0,8 bar Restluft ist das Fahren ein deutliches Risiko geworden. Somit entfiel die Wahl der ersten BBS Kreuzspeiche von BMW in meinem Keller, die z.B. auch in den Prospekten ab 1983 zu sehen ist.
    Der Stefan von der 5erIG hatte mir vor rund zwei oder drei Jahren mal einen schönen Reifen- und Felgensatz verkauft. Eigentlich war er für ein anderes Auto bestimmt, doch irgendwie fand er heute den Weg auf den 6er, denn die fast vom Profil her vollwertigen Reifen "gammelten" schon im Keller vor sich hin, man(n) hat einfach zuviele Felgen *g*. Offiziell gab es diese Felge tatsächlich für den 6er, wenn auch gleich eher für den 628er. Aber das Wichtigste ist, zeitlich passt sie perfekt drauf, denn 1983 gab es für den CS/1 auch diese Felge im Prospekt zu sehen.
     
    Heute habe ich die Felgen samt Auto mal schön gesäubert. Ich überlege noch zur Sekunde, ob die Felgen eine zweite Saison auf dem Auto verbleiben werden..., bin von der Optik etwas hin und hergerissen, der Wagen wirkt trotz Orginalität dadurch irgendwie etwas schlichter... Das Positive ist, die Felgen sehen den Spinnenbeinchen TRX von weitem betrachtet etwas ähnlich.
     
    Gruss, Thomas
    March 24

    Bremen Classic Motorshow 2008

    Hallo an alle Besucher und Nichtbesucher,

     

    die kleine Messe in Bremen mausert sich langsam aber sicher zur festen Größe für Messen im Bereich von Old- und Youngtimern und stellt die erste Veranstaltung in diesem Bereich in einem Autojahr dar. Im Gegensatz zur Techno Classica in Essen bietet sie allerdings familiäres Flair und der Schwerpunkt liegt auf bezahlbaren und dennoch aufregenden Fahrzeugen. Es ist also nicht alles so derartig hochgezüchtet, zudem zeichnet sich die Bremer Messe durch die Präsentation von Sportwagen aus allen Epochen aus sowie meist einem besonderen Thema als Schwerpunkt aus. Dieses Jahr war ich übrigens mit Stefan und Mike von der 5er E12E28 IG erstmalig auf der Messe und wir drei hatten sehr viel Spaß.

     

    Dieses Jahr gab es eine Hommage an den ehemaligen Hersteller für Personenkraftwagen „Panhard“. Die Firma Panhard gehörte einst zu den ältesten und durchaus exklusiveren PKW-Marken der Welt. Bereits 1889 stieg man in das Autogeschäft ein und setzte mit PKW´s und Rennwagen Maßstäbe im Automobilbereich. 1955 kaufte Citroen Teile von Panhard auf, 1965 wurde der Rest übernommen. Die Produktion unter dem Namen Panhard lief bis 1967 und endete mit dem Typ 24C für alle Zeiten.

     

    Mercedes Benz bewies mal wieder einen hervorragenden Messeauftritt, schon alleine deswegen, weil man ja in Bremen produziert. BMW glänzte erneut durch Abwesenheit und überließ den Klassiksektor seiner Konkurrenz. Standpräsenz gab es vom V8 Club und dem Veteranenclub.

     

    Die Bilder anbei , wenn auch etwas spät gepostet, zeigen die Sonderausstellung sowie auch Teile der schönen, privaten Old- und Youngtimerbörse. Schon alleine deshalb lohnt sich der weg, aber ansonsten hat die Messe an sich auch andere Schwerpunkte die gefallen. Für Motorradfreaks gibt es eine Halle alleine und auch Liebhaber von alten LKW´s und Landmaschinen kommen nicht zu kurz.

     

    Hanseatische Grüße,

    Thomas

     

     

    Bilderklärungen:

     

    BMC_02: Ausgerechnet an diesem Samstag schneite es recht heftig. Wir hatten uns in Schwerte-Ergste an der A45 getroffen, um gemeinsam nach Bremen zu fahren. Doch der Start gestaltete sich etwas schwierig, denn in wenigen Minuten waren die Straßen weiß und lösten in großen Teilen des Sauerlandes und des bergischen Landes ein Schneechaos aus. Keine 10min später hätte man losfahren können… In Bremen selber schien die Sonne.

    BMC_03: Man kann auch stilecht bei einer Messe vorfahren. Die Lösung rund um´s Parken und der Anreise zur Messe ist in Bremen allerbestens gelöst. Mit zahlreichen Bussen aus den 50er und 60er Jahren fährt man die Besucher für rund einen Euro vor die Messetür. Parken ist hier im Norden umsonst. Note : Eins Plus, zudem das Fahren mit so einem Bus riesig viel Spaß macht.

    BMC_04: So bewegte man sich vor rund 110 Jahren. Man beachte noch die große Ähnlichkeiten zu den Kutschen. Ein Lenkrad sucht man hier vergeblich, eher gibt es eine Lenkstange. Schaute fast so aus, wie die Revolverschaltung in einem R4 *g*. In diesen Jahren glaubte man übrigens noch fest daran, dass „Autos“ eine kurzweilige Randerscheinung bilden würden. Die meisten waren laut, offen, unbequem und stanken. Schön, dass man sich geirrt hatte, oder?

    BMC_05: Für Rennwagen war Panhard berühmt. Dieses Exemplar stellt die Zeitepoche von 1910 und 1920 dar.

    BMC_06: Ein großer Publikumsmagnet war der Panhard PL 17, der zwischen 1959 und 1964 gebaut wurde. Für die 60er Jahre war das schon ein sehr modern wirkender Wagen. Leider sind keine Stückzahlen bekannt, sorgfältig restaurierte Exemplare bringen rund 15000 Euro.

    BMC_07: Auch solche Fahrzeuge gab es von Panhard, es handelt sich um einen Panhard Dynavia aus 1948. Man entwickelte stark an der technik der Stromlinien, optimierte das Gewicht der Fahrzeuge und stattete sie dann mit guten Bremsen aus. Und das war Panhards Markenzeichen.

    BMC_08: Dieser Panhard ist einer der großen Luxuswagen aus den 30er Jahren. Ab 1936 gab es die Dynamic Modelle 130, 140 und 160. Sie hatten zwischen 65 und 100 PS und nahmen die Entwicklung der Pontonformen optisch etwas vorweg. Als Scheinwerferschutz gab es kleine Ziergitter und preislich waren es schon eher Luxusmodelle.

    BMC_09: Hier sieht man den legendären Mercedes Benz C111 aus den 70er Jahren. Es handelt sich hierbei um ein Versuchsfahrzeug und durchaus auf Messen sehr selten gezeigtes Fahrzeug.

    BMC_10: Die Firma Binz nahm in den 90er Jahren den W140 unter die Lupe und schuf in einem Sonderumbau diesen Kombi auf S-Klasse-Basis. Erstaunlich ist, wie harmonisch dieser riesige Kombi wirkt und das er schöner ausschaut, als die Limousine. Wie viele Exemplare auf diese Art entstanden ist ungewiss.

    BMC_11: Der BMW V8 Club präsentierte dieses Jahr ein sehr schönes 503 Coupé und einen 2000 CS und machte abermals kräftig Werbung um Mitglieder. Doch die Werbungsversuche aus einem der vergangenen Jahre steckte mir noch zu sehr in den Gedanken, als das man hier jemals eintreten würde. Damals stellte sich ein älterer Herr vor mich und erzählte mir recht großspurig, wie tolerant man doch im V8 Club mittlerweile sei, immerhin würde man auch 6Zylinder akzeptieren. Oder zumindest nur deren Clubbeiträge… Der V8 Club ist halt eine (aussterbende) Welt für sich.

    BMC_12: Immer wieder schön, hier ein BMW 327 Cabriolet. Im guten Zustand werden hier bis zu 150000 Euro bezahlt.

    BMC_13: Es muss nicht immer restauriert sein. Dieser Barockengel der Münchner Polizei zeigt sich absolut unrestauriert und ungeschminkt nach über 50 Jahren der Öffentlichkeit und beweist auf seine Art und Weise fast schon mehr Charme als ein durchrestauriertes Exemplar..

    BMC_14: Dieser Daimler wurde für ein Themenvideo „Rost“ leider komplett über den Haufen gefahren. Hier rollte ein Panzer drüber und so wirklich komisch fand das kein Messebesucher. Zwar handelte es sich bei dem Exemplar wohl ein unrettbares Auto, aber die Art und Weise (ich glaube zumindest) von der Fa. TimeMax Konservierungen ist recht anstößig gewesen.

    BMC_15: Cadillac´s Fahrzeuge sind schon immer legendär gewesen und gerade in den 50er und 60er Jahren nahezu maßgebend für die opulente Gestaltung von Heckflossen und majestätischer Optik. Hier ein Cadillac 60 Special Fleetwood aus dem Jahre 1956.

    BMC_16: Hier eine Toyota Celica in einer Rallyeversion. Die Seriencellica gab es bereits schon 1970, womit die ersten Exemplare rund 38 Jahre sind. Unglaublich, oder?

    BMC_17: Sieht man auch nicht alle Tage => Ein Mitsubishi Lancer aus dem Jahre 1977. In diesem Jahr wagte der japanische Hersteller übrigens erstmalig den Schritt nach deutschland.

    BMC_18: Hier ein Buick Electra 225. Nicht nur Buick ging ab Mitte der 60er Jahre den Weg in die „Gesichtslosigkeit“ durch die Reduzierung der Formensprache. Rund 10 Jahre später steckte die US-Autowirtschaft bereits in der ersten Krise, die bis heute andauert.

    BMC_19: Hier sieht man einen Renault 5 Turbo II, der ab etwa 1982/1983 angeboten wurde. Er hatte 160 PS und galt als ein „Tier“ der Straße. Das PS/kilogrammverhältnis war schon enorm. Nur rund 4000 Stück wurden vom Renault Turbo I und II gebaut.

    BMC_20: Nicht nur Bentley baute Sportwagenähnliche Fahrmaschinen sondern auch der britische Hersteller Riley. In den 30er Jahren erlebte die Marke wohl ihren Höhenpunkt aufgrund von zahlreichen Renn- und Rallyeerfolgen bis sie 1937 von Morris übernommen wurde und letztendlich1969 vom Vorstand der British Leyland vom Markt genommen wurde. Mit der Übernahme von Rover bekam BMW 1994 übrigens die Markenrechte von Riley, doch der Name bleibt vermutlich auf ewig in der Schublade verschollen.

    BMC_21: 1957 baute Lotus den Eleven Club 75, ein recht merkwürdig konstruiertes Fahrzeug, das Design stammt von Ghia. Die 580kg schwere Karosse konnte angeblich 190 Km/h schaffen, was wohl ohne Zweifel ein Abenteuer gewesen sein muss.

    BMC_22: Italien hatte einst schon wohlklingende Namen im Programm. Hier sieht man einen Iso Rivolta, der von 1962 bis 1970 gebaut wurde. Lediglich 797 Stück wurden produziert, da ist die hier gezeigte Rennversion schon fast zu schade zum verheizen…

    BMC_23: Hier sieht man ein mir unbekanntes BMW Dixi Modell aus dem Jahre 1928. Auf der Plakette im Innenraum stand der Zusatz „Ihle-Sport“.

    BMC_24: Minimalistisch und funktional zugleich, ein typisches Cockpit aus den 20er und 30er Jahren.

    BMC_25: Hier ein seltener Porsche Carrera GTS Typ 904, der auf dem Nürburgring an der Gemeinschaft der Fahrer des historischen Motorsports am 3 Stunden-Rennen teilnehmen wird. Rennfeeling Anno 1965…

    BMC_26: Hierbei müsste es sich um einen Cord handeln, so ganz sicher bin ich mir leider nicht. Aber die unglaubliche Eleganz lässt selbst Marken wie Jaguar, Rolls- Royce oder auch Mercedes deutlich verblassen. Entgegengesetzt angeschlagene Türen und eine äußerst edle Innenausstattung vermitteln hier ein Luxusauto der Sonderklasse.

    BMC_27: Auch solche Nettigkeiten gab´s zu sehen…

    BMC_28: Ab 1979 gab´s diesen Taunus mit modifizierten Grill. Angesichts des niedrigen Kilometerstandes hätte dieser Wagen einen Ausflug in die wunderbare Welt von den letzten echten Fords eine Sünde wert sein können.

    BMC_29: Hier ein Audi 100, der ab 1968 angeboten wurde. Für die damals noch sehr junge Marke  wurde dieser Wagen ein großer Erfolg und knapp 797000 Stück wurden produziert.

    BMC_30: Ewiger Dritter im Vergleich um die Krone der deutschen Luxusklasse und das teilweise zu Unrecht. Opels Senator hatte einen kräftigen 6Zylinder mit rund 180PS in der Spitzenversion 3.0E. Nur rund 129600 Stück wurden zwischen 1978 und 1986 gebaut, überlebt haben wenig gute Exemplare.

    BMC_31: Mit rund 21000 Euro stand dieser M635CSi auf dem Freigelände. Vielleicht hätte man dem Anbieter verraten sollen, dass solch eine Summe mit einem sauberen Auto hätte besser erzielt werden können. Für einen überholten Motorblock und Getriebe war der Kaufpreis recht hoch, auch wenn der Wagen an sich wohl keinen schlechten Eindruck hinterlassen hat.

    BMC_32: Die Kreuzspeiche vom E34 ziert diesen 6er. Nicht original, aber dennoch sehr passend!

    BMC_33: Luxusfahrzeuge in Weiss gab es auch schon in den 60ern, hier die KAD Baureihe A , die rund 89000 Mal gebaut wurde.

    BMC_34: Fast schon ein heimliches Highlight auf der Messe, ein überlebender , originaler Renault 5. Vor über 30 Jahren war das ein Bestseller, der bis 1984 rund 5,5 Mio mal produziert wurde. Umso erstaunlicher ist, dass kaum gute Exemplare überlebt haben…

    BMC_35: Nahezu vergessen ist die Marke Tempo und dieses Busmodell Rapid von 1961 aus erster Hand. Wirklich schön. Gesehen hatte ich bisher noch keinen in echt, ein Modell von Siku ziert allerdings mein Regal.

    BMC_36: Hier ist ein Mercedes Benz 560 SL zu sehen, der über den großen Teich aus den USA gekommen war. Die Vollausstattung und der zustand waren schon irgendwie reizvoll auch wenn es sich um (fast) einen Allerweltsmercedes handelt. Niemand stellt den Klassikerstatus in Frage, aber so wirklich schaut sich auch keiner nach dem Wagen um, der noch bis 1989 gebaut wurde.

    BMC_37: Noch ein Audi 100, allerdings in sehr schlechtem Zustand. Die Farbe reißt allerdings vieles heraus!

    BMC_38: In meinen Augen der schönste BMW auf der Messe und einer der schönsten E3, die ich seit langem gesehen habe. Absolut original war dieser BMW 3.0S in Chamonix Weiß.

    BMC_39: Kaum zu glauben aber wahr, Porsche´s 928er ist bereits 30 Jahre alt. 1977 erblickte er das licht dieser Welt und 1978 wurde er Auto des Jahres.

    BMC_40: Hier ein Opel Kadett City. Für rund 1200 Euro gab´s auch reichlich Rost und ziemlich wenig Auto. Dennoch ein „ehrliches“ wenn auch unschönes Auto in einem Minzfarbton.

    BMC_41: Na? Wer kennt ihn? Richtig, ein Matra Simca Bagheera. Ein tolles Auto, ein tolles Konzept doch Rost und schlampige Verarbeitung zeichneten diesen Franzosen aus den Jahren 1973 bis 1980 aus. Soweit ich weiß bekam er mal die Auszeichnung der goldenen Zitrone.

    BMC_42: Hier ist ein seltener Ford Granada 2.8i A Chasseur, der nur rund 500 Mal in einer Sonderedition gebaut wurde. Dazu gab es damals handgenähte Ledertaschen im Gepäckabteil und einen Top ausgestatteten Wagen. Erstunlich ist, dass dieser wagen vor kurzem in der Schweiz ersteigert wurde und nun in Bremen erstmalig angeboten wird. Natürlich mit einem ordentlichen Aufschlag zum ersteigerten Preis. Laut jetzigem Besitzer hat der wagen nur rund 52000 Kilometer auf dem Buckel. Ein außerordentliches Auto für eine außerordentliche Kundschaft…

    BMC_43: Es gibt ja abgetakelte Autos und es gibt verbrauchte Autos, die Aufgrund von einem guten Design und einem großen Namen selbst im schlechten Zustand noch immer schön aussehen und einen gewissen Charme ausstrahlen. So einer ist dieser Maserati Quattroporte der von 1979 bis 1990 gebaut wurde. Entweder gab es 255 oder sogar 280 PS und einen herrlichen V8.

    BMC_44: Verkauft wurde dieser 1602 anscheinend recht schnell. Der zustand war recht schön und der Preis recht ordentlich. Hierbei handelte es sich um ein Modell mit eckigen Heckleuchten.

    BMC_45: Die kleinen Topolino´s oder schlichtweg auch 500er genannt.

    BMC_46: Fast (zu Unrecht) unbeachtet blieb dieser herrlicher Opel Rekord E 2.0S Automatic. Dieser Wagen in erfrischendem Orange präsentierte sich eher im Neuwagenzustand. Ich fand ihn großartig. Der Rekord wurde übrigens rund 962000 Mal gebaut.

    BMC_47: Hier ein schönes Coupé von Mitsubishi. Der Sapporo ist das Coupé zum viertürigen Galant, gebaut ab 1980.

    BMC_48: Citroen Dyane 4 und 6. Das war Citroens Versuch das konzept der ente zu modernisieren. Die Luxusente wurde erstaunlicher weise rund 1,1 Mio Mal gebaut.

    BMC_49: Der letzte „echte“ Mercedes, ein W123 in Rot und als T-Modell 230E. Gute Exemplare sind sehr wertstabil und äußerst rar geworden. Der Vorteil des W123er war, dass Mercedes ihn ausgereift auf den Markt gebracht hatte und nahezu keine Schwächen bei diesem Mercedes bekannt sind. Somit sind das auch heute noch echte Dauerläufer.

    BMC_50: „We at TopGear believe, that “Diesel” ist he fuel of the devil”. Vielleicht haben die Briten recht, vielleicht auch nicht. Damals gab´s die Diesel überwiegend bei LKW´s…

    BMC_51: Chevrolet Camaro RS. Ein wenig prollig ist er ja schon aber für Chevrolet war es in den 70ern ein durchschlagender erfolg. Ein schönes Sportcoupé gab´s zu einem esrtaunlich guten Preis.

    BMC_52: Alfa Romeo 2000 Berlina. Zwar schaffte dieser große Alfa es nie so ganz aus dem Windschatten seines erfolgreichen Vorgängers der Giulia, aber dennoch wurden vom 1750er und 2000er rund 190tsd Stück gebaut.

    BMC_53: Hier ein unrestaurierter Oldtimer aus dem frühen Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts mit etwas mehr als der originalen Patina. Den sollte man so lassen…

    BMC_54: Trabantmechaniker beim erklären der einfachen Technik. Hier gab es einen erstaunlich hohen Besucheranteil bei den Sachsenringfreunden…

    BMC_55: Hier ein AMC Ambassador SST. Optisch glich er den Galaxiemodellen von Ford doch AMC war ein eigenständiger Hersteller und der Name Ambassador wurde als eigenständige Marke vermarktet. Die Modelle entsprachen nicht so ganz dem Publikumsgeschmack und die Marke Ambassador rangierte meist auf einem der letzten Plätze mit einem der geringsten Marktanteile in den USA. In den 80ern verschwand die Marke vermutlich in einer Liaison mit Renault.

    BMC_56: 1974 brachte VW den Scirocco weitaus später heraus als die Konkurrenz von Ford mit dem Capri und Opel mit dem Manta. Dennoch wurden vom sportlichen Golfableger rund 495000 Stück gebaut.

    BMC_57: Polo auf französich. Hier handelt es sich um einen Peugeot 104, der rund 1,6 Millionen Mal in guten 16 Jahren Bauzeit gebaut wurden. Überlebt haben in Deutschland kaum welche, umso schöner ist, dass auf einer Messe so ein fahrzeug steht.

    BMC_58: Und es gab doch schon kostenlose Parkplätze….. umso unverständlicher waren diverse Parksünder vor der Messe. U.a. wurde dieser Porsche abgeschleppt aber wäre ich Besitzer einer dieser Fahrzeuge gewesen und hätte gesehen, mit welcher (Un-)Professionalität hier technisches Kulturgut abgeschleppt worden ist, hätte ich den Wagen anschließend erst einmal in einer Fachwerkstatt zur Durchsicht gegeben. Ein Audi V8 verrutschte dem Abschlepper leicht in den Krallen und geriet in gefährliche Schieflage. Aber das nur am Rande des Messerestaurants erzählt…

    BMC_59: Auf dem Freigelände vor der Messe stand noch dieser hübsche BMW E28, ein eta mit hübschen TRX. Ein klassisches Verbrauchsauto, leider…BMC_60: Damit ging´s zurück zum P+R Parkplatz. Ein absolutes Erlebnis…

    October 02

    Saisonende 2007 , Ausfahrt am Samstag im Sauerland (Bilder Teil 1)…

    Hallo an Alle,

     

    der Christian vom 3er Club E30 und E21 hatte für das Abschlusswochenende der Saison 2007 einfach eine tolle Idee. Im Sauerland, besser gesagt in Eslohe, fanden an dem Wochenende die Esloher Dampftage statt. Grund genug, das Museum und einen Besuch mit Führung in eine schöne Ausfahrt mit einzubinden, denn an diesen Tagen wird das Museum und das anliegende Gelände mit Leben gefüllt. Alte Traktoren, Miniaturtraktoren, Dampfmaschinen sowie eine Eisenbahn dampfen jeweils auf und um das Gelände herum und das Ganze ist absolut zu empfehlen ( findet 2x im Jahr statt ). Ansonsten taucht man innerhalb des Museums tief in die Heimatgeschichte mit einer schönen und großen Ausstellung aus diversen Bereichen ein. Absolut Sehenswert! Eine Führung, so wie wir sie hatten, sollte man allerdings unbedingt mitbuchen, die hat sich mehr als gelohnt!

     

    Aufgrund der schlechten Wetterprognosen und dem Regen an dem besagten Samstag blieb der 6er allerdings in der Garage; andere Teilnehmer dachten ähnlich. Somit bin ich dann einfach mit dem 5er gefahren, angesichts der Wetterlage eindeutig die bessere Wahl.

     

    Die Stimmung unter allen Teilnehmern war bestens und teilweise kannte man sich Baureihen übergreifend auch von anderen Treffen. Wo man morgens noch nett an der A45 einen Kaffee getrunken hatte, kehrte man mittags zünftig im Museum bei leckerem Bier und einer frischen Bratwurst ein, ehe es zum letzten Teil der Ausfahrt zum Möhnesee ging. Dort teilte sich dann auch die Gruppe.

     

    Dem Initiator Christian sei hiermit gedankt, es war ein absolut schönes Treffen und ein gelungener Samstag. Anbei ein paar Bilder zum Anschauen; nur wer mag natürlich… *g*.

     

    Gruss, Thomas

     

     

     

    MK_01: E34, E39 und dreimal E30.

    MK_02: Ein weiteres E30 Cabriolet

    MK_03: Links ein E34 530i vom Peter, rechts mein E39 523i.

    MK_04: Links das Faceliftcabrio in Mauritiusblau, mittig der 325e vom Christian in Smaragdgrünmetallic und rechts ein frühes Cabrio der E30 Baureihe

    MK_05: Ein sehr hübscher 3er aus dem letztem Jahrgang vom Michael.

    MK_06: Kurz vor der Ausfahrt am Rastplatz Sauerland West an der A45.

    MK_07: Auch im Regen eine schöne Strecke…

    MK_08: Mein 5er war mitten drin…

    MK_09: Der E39 war das modernste Auto im Starterfeld, hier ein Zwischenstopp…

    MK_10: Der E34 war das stärkste Auto mit 188PS im Feld…

    MK_11: Wild geparkt…

    MK_12: … und der Blick auf die Fahrzeuge dahinter…

    MK_13: Der Michael und sein 3er…

    MK_14: Auf diesen 3er haben wir noch gewartet…

    MK_15: „Pinkelpausen“ für die Damen und Herren wurden mit eingeplant…

    MK_16: Das Starterfeld , hier in der Nähe der sauerländischen Stadt Amecke.

    MK_17: Parken in Museumsnähe…

    MK_18: Und hier noch mal von der anderen Seite…

    MK_19: Außenwerbung des Museums…

    MK_20: Ebenbild von Eberhard König, ein industrieller in dritter Generation, sammelte sein Leben lang Dampfmaschinen und machte durch eine Stiftung dieses Museum erst möglich. Danke.

    MK_21: Ein Lanz Bulldog. Wenn man ihn nicht gesehen hat, so hat man ihn gehört *g*.

    MK_22: Und da habe ich doch einfach mal die Gruppe samt zweier Angestellter (rechts im Bild) abgelichtet. Warum schaut der Christian nur auf den Boden? *g*

    MK_23: Eberhard König war ein weitsichtiger Mann. Früh erkannte er, dass man mit Wasserkraft Strom gewinnen konnte und versorgte damit sein eigenes Werk (vom anliegenden Fluss) und einen Teil der Stadt Eslohe!

    MK_24: Heimatkunst, hier der Esloher Wald auf dünnem Tuch…

    MK_25: Hier wurde mit dem Schlagen und Sägen von Holz schon immer Geld verdient, hier ein paar Sägen…

    MK_26: Eine frühzeitliche Dampfwalze aus dem Besitz von Eberhard König.

    MK_27: Wie sagte unser Museumsführer so schön? Ein frühzeitlicher „CD-Player“ um 1900 herum. Das kreative Denken war um diese Zeit erstaunlich, denn auf gelochten Metallscheiben wurden Melodien eingestanzt. Vermutlich ein Gerät aus einem Gastronomiebetrieb.

    MK_28: Auch Kleidung wurde erstellt…

    MK_29: Eine elektrische Waschmaschine. Wer kennt so was noch???

    MK_30: Ein Tröpfchen Öl gab es zwischendurch für alle laufenden Maschinen. Sehr erstaunlich ist der geringe Ölverbrauch sowie auch das fast geräuschlose Arbeiten der Technik. Diese stehende, einzylindrische Bockdampfmaschine stammt übrigens aus dem Jahre 1864 und läuft heute noch problemlos!

    MK_31: Hier die gesamte Maschine.

    MK_32: Vorführung am lebendigen Modell, einem Lanz Bulldog.

    MK_33: Unser Museumsführer betonte die Vorsicht der Bedienung so einer Maschine. Durch den Rückschlag des Rades könnte man sich bei falscher Bedienung den Arm brechen.

    MK_34: Auch die weiblichen Fahrer/Beifahrer hatten ihren Spaß z.B. beim Probesitzen auf einem Traktor.

    MK_35: Frühe Landmaschinen…

    MK_36: Den abgebildeten E3 eines Bauern aus den späten 60er Jahren auf dieser Fotografie habe ich sofort erkannt! So etwas hat man ja irgendwie im Blut… *g*.

    MK_37: Für die Bedeutung der Uhrmacher aus diesem Teil des Landes steht hier z.B. eine alte Standuhr eines Bahnhofes.

    MK_38: Die Zahl 2007 fehlt, aber insgesamt stehen Teile der Gebäude seit rund 260 Jahren.

    MK_39: Nach dem Museumsbesuch ging die Fahrt weiter zum Möhnesee…

    MK_40: Das Schlussbild ist der 5er vom Peter, den ich zum Schluss immer im Rücken hatte…

    September 19

    IAA 2007 , Samstag 15. September : Ein grüner Wink der Hersteller…

    Hallo an Alle,

     

    ohne mich großartig über die CO2 Diskussion auszulassen, aber der „grüne Wink“ der Hersteller war ungefähr genauso „wichtig“ und bedeutend wie das Herausarbeiten der besten Stereoanlagen in den jeweiligen Fahrzeugen. Soviel zur Priorität des Ganzen und somit ist der ganze Umweltblödsinn hier tatsächlich eher zu vernachlässigen gewesen, denn es wurde nur einfach genau das auf die Fahrzeuge geschrieben, was sie sowieso zur Zeit leisten können, aber halt mit einem verstärkten Umweltbekenntnis. Die kleinste Variante eines jeden Herstellers wurde als „Umwelthighlight“ oder ähnliches beziffert, um die Natur oder die Menschheit zu beruhigen und in Sicherheit zu wiegen. Nichts desto trotz sehe ich persönlich das Auto keines Falls als Umweltsünder an, da gibt es nachweislich ganz Andere.

     

    Zum Sound im Auto : Ich mache keine Witze, aber hier habe ich mich fast wie auf dem letzten BMW Treffen in Dormagen gefühlt, in dem die beste Soundanlage einen Pokal bekommen hat. Den Zuschauer bzw. Messebesucher hat´s zumindest nicht gestört, ich habe es zugegebener Weise belächelt, mir war das relativ egal. „Politik zum Anfassen“ gab´s für einige Messebesucher, die mehr oder weniger von einer stark gestressten Gruppe Leibwächter in einem nicht ungefährlichen Tempo beiseite gedrängt oder gar geschubst wurden. Matthias Wissmann (neuer VDA Präsident) und Wolfgang Tiefensee (Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) gingen in einer vom Platz ausreichend dimensionierten Fläche „gemütlich schwatzend und ohne Bedrängung“ durch die übervolle Halle. Erinnerte an die Renault Espace Werbung vor einiger Zeit… Wenn Politiker ausschließlich nur noch so eigenwillig blind in einer selbst geschaffenen Wunderluftblase durch die Welt gehen, ihre Umwelt gar nicht wahrnehmen, wundert mich so manche (Fehl-)Entscheidung nicht mehr. Der „einfache“ Messebesucher war die hohen Herren eher eine Art Übel…. . Ich fand das mehr als daneben!!!

     

    Nun zu einigen Herstellern und den angeschauten Fahrzeugen :

     

    BMW : Wie immer ein perfekter Messeauftritt auch wenn die regulären Berater deutliche Schwächen oder Erklärungsnöte besaßen. Peinlich, aber BMW war zum Trost noch am Besten. Da ist jeder Autoenthusiast und überzeugter Markenanhänger besser informiert als die Vertreter der Hersteller. Außer bei der Individualabteilung, da saß auch wie immer kompetentes Personal, die das Gesamtbild mehr als verbesserte. Löblich. Und die Autos waren auch wie immer eine Klasse für sich. Gerade der aktuelle 6er hat mich fasziniert mit seinem Perlmutlack außen und einem gewagten aber in sich stimmigen Interieur. Edelholzelemente im Lenkrad sind genauso hervorzuheben wie allerbestes Leder oder das Alcantara am Dachhimmel, Klavierlack auf den Holzteilen, einem speziell entwickelten Soundsystem aus der Individualabteilung und netten Gimmicks wie z.B. einen eingravierten Notenschlüssel aif dem I-Drive Knopf. Genial *g*. Da machten mich die 118tsd Euro auch nicht mehr blass und ich hörte das Auto und meinen Geist schon förmlich rufen :

    „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“ , „Kauf Mich!“

     

    BMW X6 : Das wohl unnützeste Auto von BMW oder gar der ganzen Messe. Aber ich gebe zu, ich würde es gerne fahren wollen, denn da hat BMW vermutlich den buchstäblichen Vogel mit abgeschossen. Das Coupé vom X5 wirkt bullig, sportlich und harmonisch zugleich. Es ist lecker proportioniert und Interieur und Motoren von BMW sind dazu eh meisterlich. Wenn die Unvernunft ruft, dann heißt sie ab heute BMW X6. Wie sagte die Presse so schön? „X6, BMW´s Antwort auf eine Frage, die nie gestellt wurde…“ und das sagt auch alles aus und der Wagen wird bestimmt gutes Geld in die Kassen von BMW spülen.

    BMW M3, M5 Touring, M6 Cabrio und Z4 M : Allesamt waren sie in Weiß lackiert. Ein auffälliger Trend, der gerne anhalten darf, denn die Fahrzeuge kommen in Weiß irgendwie noch auffälliger herüber. Das Head-Up-Display im M5 Touring ist ja eine wirklich tolle Sache, hat mich nahezu fasziniert, genauso wie die edle Volllederausstattung. Schon schick… Und über Preise lasse ich mich jetzt nicht aus, denn einen M gibt´s nicht zum Discountpreis. Zu Recht! Erfreulicher Weise habe ich in jedem BMW auch gesessen, in dem ich sitzen wollte. Mit der Einserreihe als Coupé komme ich irgendwie nicht klar, denn das Interieur soll edel wirken, aber es fühlt sich nicht wirklich so an. Und ich für meinen Teil fühle mich im Einser eher unwohl, für groß gewachsene Menschen eher ungeeignet…

    BMW CS: Saugeil. Liebe BMW Vorstände. Bastelt ein wenig an den sicherheitsrelevanten Teilen und schmeißt genau diesen Wagen als 7er auf den Markt. Nach dem E38 ist diese Studie CS das aufregendste Design seit mehr als 10 Jahren; immerhin ein Auto, wenn die finanziellen Mittel da wären, welches ich blind bestellen würde. Der Wagen ist derartig schön proportioniert, dass man buchstäblich Herzklopfen bekommt. Gewiss wäre das kein Serien-BMW von der Stange, aber Exklusivität, Eleganz und Sportlichkeit in Vereinigung gab´s in dieser Form nur noch beim E24 6er. Achja, „Efficient Dynamics“ heißt übrigens der grüne Daumen bei BMW…

     

    Der „Holzklassenpreis“ geht dieses Jahr an Jeep. Man setzt sich in die Autos herein und es wird jedem klar, warum die amerikanische Autoindustrie schon mehr als erkrankt ist.. Die einzigste Frage, die ich mir gestellt habe ist, ob dieser Wagen wirklich Geld kostet und wer so etwas kauft??? Billigplastiken und üble Verarbeitung sind noch das geringste Problem von Jeep… Und die Messeleute liefen alle als Pfadfinder herum. Kommt man schon in´s Grübeln....

     

    Der Dodge Avenger schlägt in die gleiche Kerbe. Da rettet auch die Aussage über den günstigen Anschaffungspreis nicht über die äußerst miese Qualität aus. Nahezu alle angefassten Teile ließen sich irgendwie im Millimeterbereich bewegen und nach vermutlich 20 oder 30tsd Kilometer dürfte dieser Wagen den Besitzer mit Rappeln und Quietschgeräuschen herrlich nerven. Besonders prickelnd ist die Vorstellung, dass die Heckklappe ausschließlich über das Wageninnere zu öffnen ist. Schulnote „6“ setzen…

     

    Mercedes Benz : Überdimensionale Menschenmassen verhinderten den Anblick der Autos, Und ehrlich gesagt wollte ich auch einfach nur aus der Halle heraus, so voll war es. Ich bin zwar kein Mensch der Platzangst hat, aber indirekt habe ich ständig nach den Rettungswegen in meiner Umgebung geschaut. Interessant war die neue C-Klasse und das gleichzeitig vorgestellte T-Modell. Natürlich alles unter dem Gesichtspunkt der Umweltfreundlichkeit. Die heißt bei Mercedes „Bluetec“.

     

    Ford : Ist das meine Welt? Ein klares „Nein“ als Antwort, denn die Autos sind schlichtweg furchtbar billig bis auf das Focus Cabrio, was sogar noch recht gut ausschaut. Der neue Mondeo wirkt derartig billig, dass selbst die Koreaner dagegen als äußerst hochwertig einzustufen sind. Ohne Witz, der Vorgänger vom Mondeo war als Faceliftmodell deutlich edler und besser… von der Form mal ganz zu Schweigen…

     

    Jaguar : Um den XF zu sehen und näher zu betrachten wurde meine Geduld bis aufs Äußerste strapaziert. Die Besucher des Jaguarstandes wurden dieses Jahr noch mehr geärgert als beim letzten Mal, wo man die Autos einfach abgeschlossen hatte. Dieses Mal wurden die Besucher  nur selektiert auf den Messestand gelassen, vertröstete sie mit den Worten, dass man mit 10 bis 15 Minuten Wartezeit rechnen müsse. Direkt bewies man hier eindeutig eine Zweiklassengesellschaft. So verkauft man keine Autos *kopfschüttel*, oder doch??? Gute 20 Minuten habe ich gewartet und wollte den XF eigentlich schon gedanklich in der Luft zerreißen, doch das wäre nicht fair gewesen. Hier war es für Jaguar in der Tat ein Katzensprung ohne Gleichen. Nach dem Einlass in die erlauchte Welt der Katze nahm ich auch gleich im XF Platz. Das Interieur ist erstaunlich gut aufgeräumt und überschaubar, alles irgendwie sehr hochwertig und überzeugender als bei anderen Herstellern. Das Exterieur dürfte eine Geschmacksfrage sein, denn Seatgrill und Subaru Legacy Leuchten vorne machen wenig attraktiv. Das Heck hat Züge vom Aston Martin, das gefällt! Wenn man den Kofferraum öffnet erinnert man sich ganz schnell an die Magerstufe eines Mondeo, denn noch billigere Auslegewahre hätte man nicht nehmen können. Besser nicht hereingucken…

     

    Renault : Ehrlich gesagt war Renault ein heimlicher Überraschungssieger des Tages in meinen Augen. War ich überhaupt auf dem richtigen Stand? Ok, weg von dem ganzen kleinen Kram und Billigkisten, alten Klischees und gehen wir gleich rüber zu dem Renault Laguna. Renault hat pressetechnisch viel versprochen und zumindest als ausgestelltes Anschauungsobjekt auch alles gehalten. Sehr schönes und dezentes Design und ein fast perfekter Innenraum, alles ansprechend. Ein Renault, der sogar mich in dieser Preisklasse überzeugen würde, wenn ich nicht Weißblau fixiert wäre. Auf einen Fahrtest käme es an… Besonders hübsch ist das Lagunacoupé als Studie. Bitte genau so bauen !!!

     

    VW : Den Tiguan musste man ja fast schon suchen in der menge. Überall stand das Wort „Tiguan“, aber das Auto??? Später habe ich es sogar gefunden. Gut übrigens, dass VW nur ein einziges Auto offen hatte. Für eine Markteinführung reicht das ja auch für gute 2 oder 3 tsd Menschen in einer Halle auf dem VW-Stand… Der Rest war VW-typisch unspektakulär und im Jetta hab ich mir schön das Knie angehauen, denn Sitze sowie Lenkradhöhenverstellung waren ausgereizt. Insgesamt Schulnote „6“ setzen

     

    Skoda Octavia : Warum ist Skoda so erfolgreich? Einfach mal reinsetzen und man merkt, dass dieser Skoda bessere (besser verarbeitet) und schönere Materialien hat als VW selber. Wenn VW als Produkt in Frage kommen sollte, kommt man um einen Skoda nicht vorbei und ich favorisiere den aktuellen Octavia. Gelungenes Fahrzeug mit passablen Sitzkomfort für realtiv kleines Geld…

     

    Audi A4 : Der wohl schönste BMW, den Audi je gebaut hat *g*. Aber lieber gut kopiert als schlecht selber erfunden, oder nicht? Das Audi Interieur ist allerdings viel zu billig für den Verkaufspreis, zumindest beim angeschauten A6 Allroad Quattro. Liebe Audi Leute, bitte auch hier mal in Richtung BMW schauen.

     

    Honda Legend : Teuer aber es ist ein erstaunlich bequemes und gutes Fahrzeug. Ein Außenseiter mit viel Stil und sehr guter Verarbeitung. Mir hat´s gefallen, aber dann doch nicht so sehr, dass ich ihn jemals in Betracht ziehen würde…

     

    BMW Alpina : Letztes Mal hatte Alpina schon gewagte Farbkombinationen mit Innenholzdekor und Leder präsentiert und dieses Mal wurde das Ganze nochmal getoppt. Aber mal ehrlich, der Alpina B3 Biturbo Coupé auf Basis E92 Coupé vom 3er ist in dem Grünmetallic ein absoluter Hingucker und bildschönes Fahrzeug. Mir persönlich hat die Kombination aus cremefarbenem und grünem Leder extrem gut gefallen… nur der Kaufpreis!? Aber es war schon immer etwas teuer, einen guten Geschmack zu haben…

     

    Fiat : Erstaunlich aber wahr, der Fiat Linea verdient ein Lob. Eine kleine, kompakte, sehr bequeme Limousine, die zudem recht hübsch ausschaut. In der edleren ausstattung mit Turbo und 140 PS vermutlich die schönste Art, einen Linea zu fahren. Der 500er war natürlich so richtig süß, nur die mehreren hundert Menschen darum störten *g*.

     

    Hyundai : Schlagt mich, aber die Koreaner haben ihre Hausaufgaben echt gemacht. Sowohl Grandeur als auch Sonata sind erstaunlich gute Autos vom Interieur. Da habe ich heute einfach auch in schlechteren gesessen. Wenn ich kein BMW-Fetischist wäre, würde ich einen Hyundai kaufen, der mich einfach nur von A nach B bringt… Und sooooo schlecht sehen die von außen auch nicht aus. Aber ich bin jemand, dem die Haptik im Auto immer wichtiger wird, muss man einfach sagen. Hyundai ist wirklich „gut“ geworden. Und besser als VW… Das einzige was gestört hat, sind diese kleinen PS-Zahlen und der Tacho bis 220 km/h im Hyundai.

     

    Citroen : Ist das tatsächlich einer? Man glaubt es kaum, aber die Studie „Airscape“ ist ein in Blech gepresster Traum. Aber leider nur eine Studie… Bitte so bauen!

     

    Saab : Der Preis für die unqualifiziertesten Aussagen eines Messemitarbeiters geht dieses Jahr an Saab. Die gute Dame konnte kaum bis gar nichts zu dem veralteten Saab 95 sagen obwohl sie ja aufgrund der Bauzeit lange genug Zeit gehabt hätte sich zu informieren. Das hilfreiche Handbuch in ihrer Hand blieb oftmals zu. Zudem gibt´s nach ihrer Aussage nur noch für 13 Jahre Öl auf dieser Erde. Hiiiiiiiilfeeeeee…………… Und was das mit dem Bioethanol im Saab zu tun hatte, weiß ich jetzt auch nicht mehr…

     

    Peugeot : Den 607 finde ich immer noch so schön, wie zur Präsentierung. Ein tolles Auto und zeitlos ist er zudem auch noch. Der 4007, so heißt er wohl, ist der kleinste Geländewagen, in dem ich persönlich gesessen habe. Von außen groß und innen ist er winzig. 1,90m grosse Menschen können hier nicht bequem sitzen. Furchtbare Fehlkonstruktion, selbst die Messetanten mochten ihn nicht…

     

    Brilliance : „Nette“ Autos und ein verzweifelnder Messemitarbeiter, der bei der Erwähnung der ADAC Crashtests leichte Schweißbildung auf der Stirn bekommen hatte. Nunja, nach seiner eigenen Aussage erfüllen die Brilliance Modelle BS6 und BS4 nun 3 Sterne im ENCAP Test, was zwar ausreichend ist für die Zulassung aber keinen deutschen oder europäischen Standard darstellt. Zumal die Autos auch eher für kleinere Menschen gebaut sind….

     

    Nunja, das war mein Eindruck und die Messe an sich lohnt sich wie immer. Zudem sind noch gute vier Tage Zeit, sich nach Frankfurt aufzumachen… Bilder gibt´s im aktuellen Album.

     

    Gruss, Thomas

     

    IAA_02 : Weissblaues Wetter auf der IAA…

    IAA_03-17 : Siehe Text BMW.

    IAA_18 : der „Catwalk“…

    IAA_19 : Mercedes F700. Schrecklich, oder nicht?

    IAA_20 : Mercedes Benz C.Klasse T-Modell

    IAA_21-22 : Ford Verve oder vermutlich der nächste Ford Fiesta. Schaut ein wenig zu sehr nach Fiat Punto aus…

    IAA_23-24 : Der neue Jaguar XF

    IAA_25 : Kompromisslos aufregend. Aber waren das Aston Martin nicht schon immer???

    IAA_26-28 : Die Überraschung des Tages, das Laguna Coupé und der Laguna als Limousine. Mir haben beide gefallen.

    IAA_29-30 : Suzuki Kiwashi oder so ähnlich. Nett, aber nur eine Studie… Den Jugendlichen bis 20 Jahre hat´s gefallen…

    IAA_31 : Der Tiguan, zumindest das verschlossene Exemplar…

    IAA_32 :  Skoda Felicia Kombi. In der Zweifarbenlackierung zumindest sehr nett…

    IAA_33-34 : Der neue Audi A4 mit gewissen Zügen vom 3er BMW E90.

    IAA_35-36 : Honda Accord Tourer Studie. Etwas zu unauffällig…

    IAA_37-42 :  Siehe Text BMW Alpina

    IAA_43 : BMW Mini Clubman. Ziemlich gut…

    IAA_44 : Rolls Royce Phantom Drophead Coupé. Das wohl teuerste Auto der Messe und wie immer “very British“…

    IAA_45-48 : Hyundai Sonata, I-Blue und Veloster ; siehe Text Hyundai

    IAA_49-50 : Hier eine aufregende Studie von Kia, der Kia Kee. Sehr schön!

    IAA_51-52 : Citroen Airscape, ein verdammt attraktives Fahrzeug…

    IAA_53-54 : Französische Noblesse , der 908 RC. Halb Sportler, halb Luxuslimousine…

    IAA_55 : Isser nich süß??? Vermutlich die am Häufigsten gestellte Frage bei Fiat. Das wird ein Verkaufserfolg, ein wirklich gelungener Retrolook. Die Kombiversion soll vermutlich genau wie beim Mini alsbald folgen…

    IAA_56 : Chevrolet Camaro Cabriolet. It´s a men´s world...

    IAA_57: Ist das der älteste Neuwagen auf der IAA? Der Saab 95

    IAA_58-59 : Brilliance BC3 und BS4

    IAA_60 : Peugeot 406 von Heuliez.  

    September 18

    Operation "Chromecke" ; ein erstaunliches Ergebnis...

    ... was mal wieder zeigt, dass Rost eine wahre Seuche ist und wenn man es entdeckt, dass ist es eh zu spät.
     
    Hi @ all,
    hab mal eben ein paar Bilder von dem getauschten Teil gemacht. Unter anderem wurde heute halt die Chromecke noch gemacht, die von oben kaum sichtbar sich leicht gewölbt hatte (siehe Markierung auf dem ersten Bild). Das Ergebnis darunter ist schon deutlich ernüchternder...
    Nunja, das Teil ist 24,5 Jahre alt, soviel sollte man auch mal erwähnen.
    Gruss, Thomas  
    August 28

    Rostbeseitigung und Instandsetzungsarbeiten am 635CSi, EZ 02/1983

    Hallo an Alle,

     

    erstmals nach vielen Jahren steht dieser 635CSi mit 218PS aus dem Jahre 1983 wirklich proper und von außen nach drei Etappen rostfrei da.

     

    Seit dem Kauf in 2002 wurde nur nach und nach die Karosserie instand gesetzt, denn die Technik lief einwandfrei, erfuhr aber auch erst wieder durch mich eine regelmäßige Wartung. Beim Kauf konnte ich das Fahrzeug von unten betrachten und der Zustand war einfach sehr gut, nichts Auffälliges konnte ich entdecken. Oberflächliche Durchrostungen gab es nur an den typischen Radläufen hinten und an einem der Kotflügel vorne. Der Rest schaute sehr gut aus, ebenso der Chrom um die Scheiben nach einer gründlichen Reinigung.

     

    Erste Etappe 2003: Getauscht wurde innerhalb der ersten Saison die unschönen, durchrosteten Chromteile vorne Links (Chromecke) und Mitte links der Stoßstange, ebenso wurden die verschrammten Felgen durch einen Ebaykauf getauscht. Zündkerzen, Ölwechsel und einige Kleinteile im Motorraum wurden zur Vorsicht getauscht. Nach dem ersten Schwung und einer Reinigung sowie Inbetriebnahmekosten von etwa 650 Euro stand der 6er schon wieder sehr gut da, durchgeführt vom damaligen Betrieb und Unternehmensgruppe BMW Jost im Sauerland (gibt es nicht mehr).

     

    Zweite Etappe 2005: Hier wurde der große und tiefe Kratzer auf dem Kofferraumdeckel, herbeigeführt durch einen Vandalen (war kurz vor dem Kauf passiert), ausgebessert, zudem der rostige Radlauf auf der Fahrerseite entfernt. Eine Roststelle unterhalb der Heckleuchte auf der Beifahrerseite wurde ebenfalls zur Vorsicht entfernt. Die Kosten lagen hierbei für alles in etwa bei 1400 Euro, durchgeführt vom damaligen BMW Autohaus Meyer in Herne (gibt es nicht mehr). Hier saßen wahre 6er Experten die eine sehr gute Arbeit abgegeben haben, umso schlimmer, dass es diese Fachleute nicht mehr gibt. In 2006 habe ich mir noch originale Fußmatten bei BMW besorgt, Kostenpunkt ca. 100 Euro. Sehen spitze aus!

     

    Dritte Etappe 2007 : Im Winterschlaf wurde unsanft an die Beifahrertür meines 6ers geklopft und es wurde somit ein unschöner Schaden in der Türmitte verursacht. Nach langer Regelzeit des Schadens und ebenfalls langer Suche nach einem Karosseriebauer und einem Lackierer habe ich mich an eine altbewährte Stelle zurückerinnert. Denn in frühen Autojahren standen hier meine BMW´s immer zur Wartung in der Werkstatt. Hartmut Poppeck in Hemer führte die Karosseriearbeiten an meinem 6er vorbildlich durch. Der rostige Radlauf auf der Beifahrerseite wurde entfernt, sowie der Kotflügel vorne an einer Kante entrostet. Die anliegende Lackiererei Kohl konnte mit einem Lackiermeister aufwarten, der so gut gearbeitet hat, dass man den Farbunterschied weder in der Sonne noch im Schatten erkennen kann. Grosses Lob an dieser Stelle an diese äußerst behutsame Lackiererei! Eine kleine Abplatzung unterhalb eines Scheibenwischers wurde ebenfalls beseitigt. Nach Verrechnung mit der Versicherungssumme bleiben etwa 400 Euro für die Instandsetzungskosten übrig.

     

    Fazit : Er ist rostfrei und steht einfach wieder sehr gut da. Verbliebene Arbeiten sind die Behandlung des Leders (hab da einfach keine Lust zu *g*) und der Tausch der rechten vorderen Chromecke, da diese einen kleinen Makel hat. Das war´s, ein weiterer 6er wird überleben! Bilder sind anbei…

     

    Gruss, Thomas

     
    August 24

    24 August 2007, abendliche Sauerland Ausfahrt mit Björn...

     

    Hi @ all,

     

    da hatte doch heute der Björn plötzlich und spontan gefragt, ob ich bei dem Wetter nicht Zeit und Lust für eine Ausfahrt habe. Klar hatte ich die! So entstanden heute ein paar schöne Bilder im Sauerland.

     

    Die fahrbaren Untersätze waren das Schnitzer Cabrio E30 vom Björn und mein 635CSi E24. Die Strecken befanden sich teilweise im „Nichts“ und dementsprechend konnte man durchaus die Pferdchen auf die Straße lassen, allerdings fand ich an einigen stellen, dass das große Coupé so ein oder zwei Mal durchaus grenzwertige Züge entwickelt hatte. Der 3er schien da deutlich souveräner zu sein, das kenne ich auch noch von früher. Spaß hatte es auf jeden Fall gemacht und es war ein sehr schöner Abend, der hoffentlich eine baldige Wiederholung erlebt.

     

    Anbei die Bilder des Tages und ein paar Fahrbilder, die der Björn geschossen hatte…

     

    Gruss, Thomas

    July 12

    Bilder aus Unna-Massen vom Oldtimertreffen, Sonntag der 24. Juni 2007

    Hi @ all,

     

    Zwischen den Wolken gab´s auch immer mal einen Sonnenschein an diesem Wochenende in Unna-Massen. Wenige Tage zuvor hatte ich mich mit dem Organisator Horst Meister per E-Mail in Verbindung gesetzt, um einmal einiges über dieses Treffen zu erfahren. Zum Schnuppern und „einfach mal vorbeifahren“ hatten die Informationen gereicht und machten zumindest mal neugierig. Die Stadt Unna liegt in etwa 20 Minuten von meiner Heimatstadt entfernt, so war das Ganze irgendwie ein Katzensprung. Der Weg dorthin führte über schöne und kurvenreiche Landstraßen; das mag der 6er.

     

    Das Treffen fand in der Nähe vom Einrichtungshaus Zurbrüggen statt, unweit von der B1 in Richtung Dortmund und bildete eines von vier öffentlichen Treffen eines alteingesessenen Stammtisches von Oldtimerbegeisterten aus Dortmund und Unna im Rasthaus Massen. Der Großteil der präsentierten Fahrzeuge bestand aus Opel und DKW. Neben zwei Exotischen Amis und zwei hübschen Audi 80 aus den 70ern bildeten einige andere Marken wie auch BMW eher eine Minderheit oder gar eine Randerscheinung. Zwar war der 6er oftmals von Schaulustigen umlagert, aber stimmungsmäßig wurde ich mit den nahezu doppelt so alt seienden Oldtimerbesitzern, die sich seit Jahren kannten, nicht wirklich warm. So blieb ich dann auch nur etwa eineinhalb Stunden und im Anbetracht der Wolken in Verbindung mit der halbtrockenen Wiese war das auch nicht so verkehrt…

     

    Fazit : Zum Vorbeischauen und Gucken schön aber zu regelmäßigen Stammtischbesuchen hat der Funke einfach nicht übergeschlagen.

     

    Anbei ein paar Bildchen vom Tage…

     

    Gruss, Thomas

    June 02

    Mustangtreffen in Schwelm und ein 6er BMW, 27.05.07

    Hi @ all,

     

    ich weiß, so ganz gehören diese Bilder nicht hierher, aber für Autofreunde der amerikanischen Pony Cars - Ära in den 60er Jahren lohnen sich die Bilder auf jeden Fall. Gleich vorweg, das Treffen war interessant wie immer, auch wenn es kein BMW-Treffen war. Das Völkchen rund um die automobilen Pferdchen aus den USA ist irgendwie anders gewesen, aber durchaus aufgeschlossen und offen auch für den einzelnen BMW Fahrer *g*. Angenehm war in der gläsernen Halle eine Musikband, die leichten und unbeschwerten Swing aus dieser Zeit spielte! Das Wetter war leider nicht ganz so gut , Wolken und Regen beherrschten ab Mittag das Treffen und die hohen Benzinpreise lassen auch den Mustangfahrer nicht ganz so kalt. Ich tippe mal, dass etwa rund ein Drittel der Fahrzeuge aus den letzten Jahren fehlte. Was bei Mustangfahrer klappt ist die Vereinigung von Neu und alt. Und für mich stellte sich die Frage, ob das auch bei den und 6er Fahrern klappen würde?

     

    Mustangs gibt es seit nunmehr 43 Jahren. 1964 präsentierte Ford Chef Lee Iacocca eine neue Gattung von Fahrzeugen. Lange Schnauze, kurzes Heck, dazwischen zwei Türen und mehrere attraktive Varianten. Das Fastback Coupé ist das Beliebteste neben dem Cabriolet. „Günstig“ dagegen sind die Zweitürer in Limousinenform, aber auch hier steigen für exzellente Fahrzeuge der Wert. Zwischen 28000 und 38000 Euro bewegen sich zur Zeit gute bis sehr gute Mustangs, ein grüner Fastback sollte 36000 Euro in Schwelm bringen. Eine stolze Summe…

     

    101 bis 390 PS konnten jeweils aus einem V8 geschöpft werden, die interessantesten Modelle sind von Caroll Shelby gebaut worden. Insgesamt waren es ca. 2,2 Mio Stück, die vom „eigentlichen“ Mustang produziert wurden. Der Legende nach sollen etliche Erstkäufer nächtelang vor den Showrooms der Nation übernachtet haben, um einen Mustang zu kaufen. Im Schnitt kostete der Mustang um die 3500 Dollar in jenen Tagen. An der Faszination des Mustangs ist nichts verloren gegangen, die Formen vom ersten Mustang und dem ersten Facelift sind immer noch aufregend schön.

     

    Der berühmteste Film mit einem Mustang ist immer noch der Streifen „Bullit“ mit Steve McQueen und bis dato einer der spannendsten Verfolgungsjagden im Fernsehen.

     

    Viel Spaß bei den Bildern, dieses Mal ohne Kommentar

    Gruss, Thomas

    May 27

    BMW 3er Stammtisch in Hagen, 25. Mai 2007

    Hi @ all,

     

    Nur mal eben ein paar wenige Bildchen vom o.e. Stammtisch, organisiert vom Christian mit seinem wunderschönen 325e in Smaragdgrünmetallic. Erst sah es nicht danach aus, doch es gab eine sehr rege Beteiligung bei der abendlichen Zusammenkunft in Hagen. Das Wetter spielte mit und so kam es dann auch, dass auf einmal recht viele Baureihen vertreten waren, mit Schwerpunkt 3er BMW E30 natürlich. E28 525e , E24 635CSi und E34 530i gesellten sich noch zur fast kompletten E30 Familie.

     

    Mensch, irgendwie war das doch ein sehr netter Abend mit großartiger Stimmung. Der Stammtisch ist sehr zu empfehlen.

     

    Gruss, Thomas

    April 21

    Bilder der Oldtimerdemo in Dortmund, 15.04.07 (I)

    Hallo an alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer,

     

    am letzten Sonntag protestierten friedlich in Dortmund (NRW) zahlreiche Old- und Youngtimerbesitzer mit ihren automobilen Schätzen gegen das drohende Fahrverbot in den Großstädten Deutschlands und speziell im Ruhrgebiet gegen die neue Umweltzone, die sich flächendeckend von Dortmund bis Duisburg über etliche Quadratkilometer erstrecken wird. Aufgrund von den Diskussionen rund um den Feinstaub und dem CO2 Ausstoß älterer Fahrzeuge ohne Katalysator ist die gesamte Thematik zwischen Wahrheit und Unwahrheit zwischen Politikern und allen Oldtimerfreunden stark hochgekocht worden.

     

    Ohne mich in diese Thematik schriftlich einzumischen - das würde Seiten von Text füllen - möchte ich die einzig wichtige Aussage treffen, dass es garantiert KEINEN Sinn macht, eine automobile Minderheit die ihre Fahrzeuge nur wenige tausend Kilometer im Jahr bei bestem Wetter bewegt dafür zu bestrafen. Deutschland lebt weder unter einer Käseglocke noch fallen diese Fahrzeuge prozentual gesehen in irgendein Schemata zur Schädigung unserer Umwelt. Das Säubern von Industrieanlagen mit Einsatz moderner Filtertechnik und das Dämmen von alten Häusern macht wirtschaftlich und umwelttechnisch nachweislich deutlich mehr Sinn, da es prozentual gesehen deutlich mehr hilft und kostenmäßig günstiger und langfristig für die Umwelt besser ist.

     

    Was modernste Fahrzeuge unter Volllastfahrten verbrauchen hat eine große deutsche Autozeitung mehrmals eindrucksvoll abgedruckt. Spitzenreiter war ein Porsche Cayenne S Turbo, der sage und schreibe 66 Liter auf 100 Kilometer verbraucht hat. Vom jeweiligen CO2 Ausstoß war noch nicht einmal die Rede, denn bei solchen Verbrauchszahlen kann man nur den Kopf schütteln. Oldtimer werden zaghaft und liebevoll bewegt, so dass Blechkleid und Maschine vor allem geschützt werden. Das schließt Volllastfahrten aus.

     

    Automobiles Kulturgut, egal wie alt, darf im Erfinderland des Autos weder ausgeschlossen noch bestraft werden. So kam es auch an dem letzten Wochenende dazu, dass in etlichen Regionen und Bundesländern zahlreiche Demos zur Rettung und Unterstützung des automobilen Kulturgutes stattgefunden haben. Was alle erfreute war die Einigkeit und der Zusammenschluss aller Liebhaber alter Autos, denn hier war vom Käfer bis zum Cadillac alles vertreten. Ein großes buntes Feld mit Fahrzeugen aus den letzten 90 Jahren mit Schwerpunkt auf den 60er und 70er Jahren konnte man beobachten.

     

    Die anfängliche Professionalität ließ viel Gutes erahnen und erhoffen. In Dortmund Applerbeck / Sölde (Anfahrt über die B1) trafen sich auf einem riesigen Parkplatz diverser Supermärkte und sonstigen Großketten etwa 300 bis 400 Fahrzeuge. Mit einem Autokorso ging es ab der Dortmunder Innenstadtgrenze von dort aus über den Wall zur Hansastraße auf den Friedens- sowie Hansaplatz. Was anfänglich sehr professionell ausschaute und wirkte , endete in Dortmund nach dem Eintreffen der Fahrzeuge mit wenigen Sätzen zu dem "Warum" und "Wieso" der Veranstaltung. Ich weiß, Kritik üben ist einfach, aber in diesem Fall irgendwo berechtigt, so gab es weder ein Transparent oder ein Banner, wo irgendetwas zur Demo drauf stand, an dem sich die Fußgänger und halbangetrunkenen Borussenfans richten konnten (Dortmund ist ja eine Fußballstadt und an dem Wochenende war ein Spiel).

     

    So hörte ich von vielen Besuchern der Dortmunder Innenstadt im Vorbeigehen, welch schönes Oldtimertreffen hier doch sei. Und genau das war es ja nicht, zumal hier die Rettung des technischen Kulturgutes propagiert wurde bzw. auch darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die künftigen Fahrverbote für Old- und Youngtimer in den Innenstädten aufgrund von überhöhten CO2-Werten überdacht werden sollen. Die Themen und Thesen sind ja bekannt. Ausnahmegenehmigungen müssen her. Und letzteres geriet irgendwie zu sehr in den Hintergrund... . Dennoch konnte man seine Unterschrift zum Protest leisten, dieses habe ich auch umgehend getan.

     

    Dem Björn möchte ich noch mal danken, dass er mir kurzfristig Bescheid gegeben hat, mit ihm habe ich mich in Dortmund getroffen.

     

    Anbei die Bilder der Protestfahrer und Fahrzeugerklärungen im zweiten Teil.

     

    Gruss, Thomas

    Bilder der Oldtimerdemo in Dortmund, 15.04.07 II

    Protestiert und zur Rettung aufgerufen haben :

     

    DO_001 : Ford Taunus Turnier (Typ P5), 1964 – 1967

    DO_002 : Plymouth Fury (vermutlich ein Sport Suburban), 70er Jahre

    DO_003 : Opel Rekord D Kombi (sehr selten!!!), 1971 – 1977

    DO_004 : Citroen GSA Special, 1979 – 1986

    DO_005 : Plymouth “Fahrzeug von Al Bundy” (baugleich mit Dodge Dart), 70er Jahre

    DO_006 : BMW 3.0CS Typ E9 , 1968 – 1975

    DO_007 : Opel Rekord A , 1963 – 1965

    DO_008 : Audi 100 Typ C1 , 1968 – 1976

    DO_009 : Porsche 911, G oder I – Modell , 1973 – 1977

    DO_010 : Mercedes Benz 200 “Strichacht” , 1967 – 1976

    DO_011 : BMW 635 CSi , Typ E24, 1976 – 1989 , hier der 6er vom Martin

    DO_012 : VW Scirocco , hier ein GT , 1974 – 1980

    DO_013 : Ford Escort I “Hundeknochen” , 1968 - 1974

    DO_014 : MG MK II Cabriolet , 1929 – 1933

    DO_015 : Mercedes Benz C107 SLC, 1971 – 1981

    DO_016 : BMW 323i Baur Cabriolet, Typ E21, 1977 – 1982

    DO_017 : Opel Kapitän / Diplomat /Admiral (Serie B) , 1969 – 1977

    DO_018 : Lincoln Continental MK IV , 70er Jahre

    DO_019 : BMW 3.0CS Typ E9 , 1968 – 1975

    DO_020 : Plymouth Fury Hardtop Coupé “Christine” , 1958

    DO_021 : Buick “Century 60” Riviera Hardtop Coupé , 1956

    DO_022 : Buick “Century 60” Estate Wagon , 1955

    DO_023 : Ford Escort Serie II , 1975 – 1980, dahinter VW T2, Ford Transit, VW Käfer

    DO_024 : Chrysler 300 “New Yorker” , 1966

    DO_025 : Dodge Charger , 1966 – 1967

    DO_026 : Triumph Stag , 1970 – 1977

    DO_027 :Opel Ascona B , 1975 – 1981

    DO_028 : Opel Manta A , 1970 bis 1975

    DO_029 : Opel Kapitän P-LV , 1959 – 1964

    DO_030 : Opel Olympia Rekord P1 , 1957 – 1960

    DO_031 : Opel Rekord P2 , 1960 – 1963

    DO_032 : Mercedes Benz SE Coupé W111, 1961 – 1971

    DO_033 : Opel Kadett Aero , 1976 – 1978

    DO_034 : Peugeot 203 , 1948 – 1960

    DO_035 : Ford Taunus 12 M Kombi (Typ G 13 ALS) , 1959 – 1962

    DO_036 : VW T2 “Bulli” , 1967 – 1979

    DO_037 : Ford Taunus Typ P5 , 1964 – 1967

    DO_038 : Ford Escort Turnier III , 1980 – 1990

    DO_039 : Ford Transit (Aufbau vermutlich aus GB), späte 60er Jahre

    DO_040 : Ford Taunus (Typ P 6), 1966 – 1970

    DO_041 : BMW 520/4 , Typ E12 , 1972 – 1981

    DO_042 : Ford Taunus “Knudsen-Taunus” , Typ TC, 1970 – 1975

    DO_043 : Ford Transit Abschleppwagen, frühe 70er Jahre

    DO_044 : BMW 6er , Typ E24, 1976 – 1989

    DO_045 : Ford Granada II , Leichenwagen, 1977 – 1985

    DO_046 : VW Käfer 1200 “Exportmodell”, 1957 - 1973

    DO_047 : Audi –das erste Nachkriegsmodell, hier der Typ 60, 1965 – 1972

    DO_048 : Audi 100, Typ C43, 1976 – 1982

    DO_049 : Pontiac Star Chief Custom Catalina Hardtop Coupé , 1956

    DO_050 : Oldsmobile Starfire 98 DeLuxe Holiday Hardtop Sedan, 1958

    DO_051 : VW 181 “Kübelwagen”, 1969 – 1979

    DO_052 : Ford Capri III , 1978 – 1987

    DO_053 : Bitter SC , 1981 – 1986

    DO_054 : BMW 3er Cabriolet „Schnitzer“, E30, 1983 – 1994 , das Auto vom Björn

    DO_055 : Nissan Laurel, 1978 – 1987

    DO_056 : Mercedes Benz S-Klasse, W116, 1972 – 1980

    DO_057 : Ford Mustang Convertible, 1965 -1966

    DO_058 : NSU RO 80 , 1967 – 1977

    DO_059 : Jaguar E-Type , Serie 1 und 1 ½, 1964 – 1968

    DO_060 : Opel Blitz Wohnmobil , 60er Jahre

    DO_061 : Ford Capri II, 1974 – 1978

    DO_062 : Audi 100 Coupé , 1970 – 1976

    DO_063 : Fiat 500 8Nuova 500), 1957 – 1975

    DO_064 : Citroen DS 19 “Usine”, 1958 – 1965

    DO_065 : Opel Rekord C Coupé, 1966 – 1971

    DO_066 : Mercedes Benz 180 “Ponton”, 1953 – 1962

    DO_067 : BMW 02 - Reihe“Nullzwo”, 1966 – 1977

    DO_068 : BMW 732i, E23 , 1977 – 1986

    DO_069 : VW Typ 411 / 412 , 1968 – 1974

    DO_070 : VW Typ 3 , 1965 – 1973

    DO_071 : BMW 3.0CSl , E9 , 1971-1975

    DO_072 : Citroen 2CV “”Döschewo / Ente”, 1960 – 1990

    DO_073 : VW Polo I, 1975 – 1981

    DO_074 : BMW 325 “eta” , E30 Baureihe 1983 – 1994 , das Auto vom Christian

    DO_075 : DeSoto Custom Sedan, 1950

    DO_076 : Opel Kadett D , 1979 – 1984

    DO_077 : Buick Eight “40 Special”, 1949

    DO_078 : Opel Senator A, 1978 – 1986

    DO_079 : Dodge Charger , 70er Jahre

    DO_080 : Fiat 124 , 1966 – 1974

    DO_081 : Opel GT , 1968 – 1973

    DO_082 : AC Cobra “Shelby” , 1965 – 1967

    DO_083 : Renault Alpine A 110 , 1963 – 1976

    DO_084 : Peugeot 204 Cabriolet , 1966 – 1970

    DO_085 : Jaguar MK X / 420 G , 1961 – 1970

    DO_086 : DKW 3=6 , 1955 – 1959

    DO_087 : Mercedes Benz SL “Pagode” , 1963 – 1971

    DO_088 : Ford Granada II Turnier , 1977 – 1985

    DO_089 : Ford Mustang Convertible, 70er Jahre

    DO_090 : Fiat 124 Spider , 1966 – 1982

    DO_091 : Chevrolet Corvette , 1978 – 1982

    DO_092 : Cadillac Serie 63 / 64 Hardtop Sedan , 1963 – 1964

    DO_093 : Die “Rennleitung” bzw. die Polizei des Landes Nordrhein Westfalens

    DO_094 : Alfa Romeo GTV Coupé, 1980 – 1986

    DO_095 : VW 1300 , 1965 – 1973

    DO_096 : Opel Olympia Rekord Caravan, 1957 – 1960

    DO_097 : Opel Rekord D , 1971 – 1977

    DO_098 : Opel Ascona A Voyage (sehr selten!), 1970 – 1975

    DO_099 : Volvo 240 GL , 1974 – 1985

    DO_100 : BMW 1802 “Nullzwo”, 1966 – 1977

    DO_101 : DeSoto Fireflite Sedan, 1957

    DO_102 : Mercury Cougar, 1967 – 1968

    DO_103 : Mercedes Benz C / CE Coupé “Strichacht”, 1968 – 1976, das Auto vom Mike

    DO_104 : Borgward Isabella , 1954 – 1961

    DO_105 : Diese Zukunft unserer schönen Fahrzeuge müssen wir verhindern!!!

    DO_106 : Jaguar XJS , 1991 – 1996

    DO_107 : Lancia Beta Coupé , 1973 – 1985

    DO_108 : Excalibur SS Serie I, 1964 – 1969

    DO_109 : BMW 3200 V8 “Barockengel”, 1954 – 1964

    DO_110 : Opel Rekord C Caravan (sehr selten) , 1966 – 1971

    DO_111 : Pontiac Star Chief Bonneville , (1964? /) 1965 – 1966

    DO_112 : Fiat Dino Spider , 1966 – 1972

    DO_113 : Ford (Model A?) , irgendwas Ende der Zehner, Beginn der Zwanziger Jahre

    DO_114 : Peugeot 204 Kombi (fast ausgestorben) , 1964 – 1976

    DO_115 : Chevrolet Biscayne Sedan , Serie 1500 (6 Zylinder ) / 1600 V8, 1958

    DO_116 : Lancia Fulvia , 1965 – 1966

    DO_117 : Plymouth Fury III , 1965 – 1968

    DO_118 : VW Käfer 1200 “No. 53 Herbie”, 1957 – 1973

    DO_119 : Studebaker Champion , 1952

    DO_120 : Bently (Karosserie gleich der des Rolls Royce Silver Cloud), 1955 – 1966

    DO_121 : Der Friedensplatz in Dortmund, links das alte Rathaus, hinter mir befindet sich das neue Rathaus der Stadt Dortmund, Mittig im Bild die „Bersforthalle“ (ich hoffe, die schreibt man auch so )

    DO_122 : Demo Korso, voran die Dortmunder Polizei, Dortmunder Südwall, Ecke Hansastr.

    DO_123 : Mercedes Benz 190 SL „Nitribit Roadster“ , 1955 – 1963 , dahinter Triumph TR6

    DO_124 : Volvo P221 Amazon, 19662 – 1969

    DO_125 : Porsche 911, G oder I – Modell , 1973 – 1977, dahinter ein Volvo „Amazon”

    DO_126 : Opel Kadett City, 1975 – 1979, dahinter Opel Ascona A

    DO_127 : Alfa Romeo Giulia Nuova, 1962 – 1978, dahinter Opel Blitz Feuerwehr

    DO_128 : Chevrolet Bel Air DeLuxe Hardtop Sport Coupé , 1957

    DO_129 : DeSoto Firedome Sedan (SeVille / Sportsman) , 1956

    DO_130 : BMW 3er Vollcabrio ( Eigenbau), E21 Reihe 1975 – 1983

    DO_131 : Ford Station Wagon ( Pinto oder Maverick), 70er Jahre

    DO_132 : Chevrolet SS Pick Up, 70er Jahre

    DO_133 : VW Karmann Ghia Coupé , 1955 – 1974

    DO_134 : Fiat 1200 / 1500 Spider , 1959 – 1966

    DO_135 : BMW 520/4 , E12 , 1972 – 1981

    DO_136 : Opel Kadett B Caravan, 1965 – 1973

    DO_137 : Opel Manta B , 1975 – 1988

    DO_138 : Oldsmobile Super 88 V8 Sedan, 1960

    DO_139 : Fiat 124 Sport Coupé, 1967 - 1972

    DO_140 : BMW 700 Coupé, 1959 – 1965 dahinter 2x ein Citroen 2 CV und ein VW Käfer

    DO_141 : Citroen CX Break , 1974 - 1986

    DO_142 : Der Dortmunder Hansaplatz füllte sich auch recht zügig mit Oldtimern

    DO_143 : Der gefüllte Friedensplatz in Dortmund

    DO_144 : Björn hatte als einer der wenigen auch mal ein paar Infos zur Demo am Auto!!!

    DO_145 : Noch wenige Tage, dann endet der Winterschlaf dieses 635CSi, der selbstverständlich ebenfalls gegen ein Fahrverbot im Ruhrgebiet protestiert!

    April 06

    Bilder Techno Classica in Essen, 31.03.07 (I)

    Hallo an alle Besucher und Nichtbesucher der TC,

     

    dieses Jahr stellte ich mir schon die Frage, ob das nun Gigantismus oder einfach nur eine, wenn nicht sogar die Superlative in punkto Old- und Youngtimermessen ist. Ebenso superlativ sind allerdings auch Eintritts- und Parkpreise, die so langsam aber sicher den „Unverschämtheitsgrad“ erreichen. Zugegeben, 20 Euro Eintritt und 7 Euro Parkgebühr sind doch irgendwo nicht gerade wenig Geld, aber auf der anderen Seite wandelt sich in Essen seit dem letzten Jahr das Image der Techno Classica. Im Gegensatz zu den anderen Messen wie die Bremer Classic Motorshow oder gar der Retro Classics in Stuttgart geht man hier vom familiären Image weg und bietet eher etwas für die Reichen und Superreichen der Nation. Das spiegelt sich nicht nur in den angebotenen Fahrzeugen wieder, sondern auch an dem Drum und Dran der so genannten Messeaccessoires. So trinkt man doch an vielen Ecken der Messe statt einer Cola nun eher edle Weine oder gar Sekt/Champagner, und isst statt Bratwurst und Pommes dann doch irgendetwas mit Fisch oder aus der Nouvelle Quisine mit Fruchtcocktails. Vornehm geht die Welt zugrunde, oder? *g* Musikalisch gab es eine schöne Mischung aus stimmungsvollem Jazz und Rockabilly aus den 50er Jahren. Passender geht´s nicht.

     

    Insgesamt 8,5 von 9 möglichen Stunden war ich auf der Messe, ein Novum, es gab einfach zu viel zu sehen. Und in Halle 12 konnte man mal wieder etliche kleine und große Schwätzchen mit bekannten 5er , 6er und 7er-Eignern halten. Besonders nett fand ich den Stand der Mobilen Tradition, bei dem man sich erkundigen konnte, welche Teile z.B. noch für den 6er lieferbar sind. Neben allen Baureihen kannte der Mann am PC auch noch die Preise, zudem fand er schnellstens die Teile. Der Fragesteller konnte die Klicks mit eigenem Monitor nachverfolgen und schauen, wie kompetent der Mann an der Tatstatur war. Respekt, das hat mir sehr gut gefallen!!! Zumal der sympathische Bayer auch noch Humor hatte, hier gibt´s einfach 12 von 10 möglichen Punkten an Serviceleistung *g*.

     

    Wie auch schon in Bremen zeigte sich in Essen auch, dass 2007 eher ein Porsche und Mercedesjahr ist und weiter wird. Das Angebot war einfach überwältigend an 911ern oder Turbos sowie etlichen W111 S-Klassen-Coupés und Pagoden. Fast bekommt man den Eindruck, es gibt heute mehr solcher Fahrzeuge, als das sie tatsächlich damals gebaut wurden. Viele Farben und Ausstattungsvarianten lassen seltenst irgendwelche Wünsche offen. Kleine Kritik am Rande : W124 und W126 kann ich nicht mehr sehen !!! Seitdem nahezu alle Oldtimerblätter diese Autos als künftige Oldtimer mit enormen Wertzuwächsen propagieren, machen windige Händler schnell ein paar bereits verstorbene Exemplare fit und versuchen diese an den Mann zu bringen. Und da man einen W124 noch an jeder (Straßen-)Ecke sieht, teilweise öfter als seinen Nachfolger, verstehe ich diese Empfehlungen eher nicht. Für mich sind es Gebrauchtwagen und keine Klassiker.

     

    Der Trend vom eigenen Young- und Oldtimer hält weiter an, so veröffentlichte doch neulich die Presse eine Zahl, dass mehr als 1 Million Fahrzeuge in Deutschland älter sind als 20 Jahre. Trendgemäß gehen durch die höhere Nachfrage auch die Preise der Fahrzeuge hoch. Auf den Freiflächen der TC gab es weniger Brot und Butterautos als in den Jahren zuvor. Die Stimmung war mehr als positiv; trotz Feinstaub, Fahrverboten  und Umweltzonen. Als hätte nie einer nur im Entferntesten etwas davon erwähnt. Fast möchte ich behaupten, dass gerade durch das drohende Verbot die Kauflust unter dem Motto „Jetzt aber erst Recht!“ die Lust am alten Blech neu aufkocht. Fahrt einen Klassiker, so lange ihr noch könnt! Stimmt´s oder hab ich Recht?

     

    Goldgräberstimmung gab es bei manchem Angebot vom Verkäufer, so stimmten doch gerade auf dem Innenhof seltenst Preisvorstellung und Zustand des angepriesenen Fahrzeuges überein. Irgendwo in einer der Hallen befand ein Besucher im Raschen Vorbeigehen ein 6er Coupé mit eher durchschnittlichem Zustand für über 13tsd Euro dann doch begeisternd als richtig preiswert. Da war ich platt und wunderte mich stark, denn so dolle war der nun wirklich nicht.

     

    Die Artenvielfalt der sonst gezeigten Fahrzeuge war enorm groß. Das Positive ist, man hat viel anzuschauen. Das Negative ist, man kommt an mancher Ecke auf dumme Gedanken und schaut stärker über den Tellerrand hinaus *g*. Sei es nun bei einem hübschen Maserati zum Träumen, einem wirklichem Oldtimer aus den 30er Jahren mit Holzlenkrad und manueller Zündregulierung oder gar dem Hauch der 70er Jahre mit maskulinen Sportwagen mit Kriegsbemalung und sagenhafter Motorleistung. Alles faszinierend, alles toll und zu viele davon bekommen den „will-ich-aber-haben-und-auch-mal-fahren“ Stempel aufgedrückt. Design und Aussagekraft der 60er und 70er Jahre manifestieren sich so langsam in meinem Geschmack Selbst ein quietschgelber Opel Rekord 1.9 mit sagenhaften 38000 Kilometern auf dem Tacho in rostfreiem Zustand begeisterte mich.

     

    Noch ein kleines Wort zu den Herstellern sei mir erlaubt : Das Markenbewusstsein und der Umgang mit der Mobilen Tradition wächst an und das natürlich nicht nur bei BMW. Die deutschen Hersteller sind bestens aufgestellt und schaffen den Spagat von automobilen Träumen aus vergangenen Tagen zu den heutigen Produkten. Mit dem Erfolg von Einst verkauft man zu einem großen Teil heutige Autos. Daimler Benz oder besser gesagt Mercedes Benz (und ich sage bewusst nicht DaimlerChrysler) ist eine lebendige Marke und nur die wurde auch gezeigt, von Chrysler keine Spur. Audi, VW, Porsche sowieso und Ford Deutschland zeigen bewusst und Stolz ihre Wurzeln und den erfolg vergangener Tage. Der Rest des „alten“ Europas übrigens auch.

     

    Anbei etliche Bilder dieser fantastischen Messe vom 31.03.2007.

     

    Gruss, Thomas

     

     

    Bilderklärungen :

     

    TC_01 : Hier ein schöner 6er BMW in Lachssilbermetallic , stand auf dem Zubringer zum Parkplatz der Messe Techno Classica in Essen. Niere und Frontziergitter sind allerdings in Shadowline, aber der Rest vom Fahrzeug schaute ganz gut aus.

    TC_02 : Direkt nach dem Betreten der Halle stand ein weiterer 635CSi, dieses Mal in schönem Weiß und schicken TRX Felgen. Der Messesonderpreis lag mit 10700 Euro weit über dem eigentlichen Fahrzeugwert. Beginnender Rostansatz an den hinteren Radläufen und zwei äußerst hässliche Macken unterhalb des Kennzeichens am Heck des Fahrzeuges ließen nichts gutes erahnen. Außerdem hatte er nur eine Stoffausstattung. Mit mindestens 60% überbezahlt!

    TC_03 : Ein absolutes Highlight stand fast direkt daneben und zeigte, in welch schöner Verfassung ein BMW sein kann. Die außergewöhnliche Farbe und die Frontscheinwerfer in Gelb machten deutlich Lust auf mehr bei diesem 3.0CSl der Baureihe E9. Radlaufchrom ist eigentlich nicht ganz so mein Fall, aber an diesem Fahrzeug aus dem Jahre 1973 sah einfach alles gut aus. Kein Wunder, das hier ein Messebesucher zugeschlagen hatte, Kaufpreis leider unbekannt.

    TC_04 : So etwas sieht man nun wirklich nicht alle Tage, ein De Tomaso Longchamp Cabriolet aus den Baujahren 1972 bis 1990. Trotz der langen Bauzeit wurden vom Coupé und dem Cabriolet nur 600 Stück gebaut, gilt bei der Firma aus Italien aber als Erfolg. Unter der Haube schlummern 270 bis 330 PS, die aus einem 5,8Liter V8 Motor erweckt werden können. Irgendwie schlicht, irgendwie unscheinbar und unauffällig aber trotzdem saugeil *g*.

    TC_05 : Hier ist nun ein wunderhübscher Prototyp zu sehen, ein Ghia-Fiat G230S aus dem Jahre 1963. Warum nur hat es dieses herrliche Coupé niemals in die Serienproduktion geschafft? Es ist ein wirklich schöner Sportwagen, der sich weder hinter Maserati noch Ferrari verstecken muss. Ein Coupé mit einer ellenlangen Motorhaube unter der ein 150PS Motor steckt, entwickelt vom Rennmotoren - Konstrukteur Aurelio Lampredi. Der Preis ist leider nicht bekannt.

    TC_06 : Hier ein BMW 700 , der besser als „neu“ ausschaut. Der damalige Verkaufspreis in 1959 lag bei stolzen 4750 DM. Der Wagen wurde prompt ein Erfolg, aufgrund des Designs ist das aber auch kein Wunder. Leicht italienisches Flair hatten alle guten BMW´s… aus der Zeit

    TC_07 : Dieser 02 begeisterte die Massen. Ein Sportwagen mit breiten Backen vorne und hinten, einer interessanten (vielleicht nicht ganz originalen) Farbe, aber immerhin im sehr guten Zustand. Viel zu schade zum Fahren, oder? Der BMW 02 gilt immer noch als die deutsche Antwort auf den Alfa Romeo Giulia und mit dieser Baureihe wurde in München richtig Geld verdient.

    TC_08 : Rost an Blech oder Blech an Rost??? Hier war nicht wirklich mehr etwas zu retten, aber irgendeiner wird sich hoffentlich erbarmen und diesen Mercedes Benz 190 SL retten. Allerdings wäre eine komplette Neukonstruktion á la BMW 02 von der Mobilen Tradition vermutlich günstiger, als dieses Exemplar zu retten. Vor lauter Entsetzen hab ich auf den Verkaufspreis nicht geachtet.

    TC_09 : Der japanische Ferrari. Der Honda NS-X war schon zu Lebzeiten s eine Seltenheit. Er hatte einen V6 Mittelmotor und die Karosserie ist aus Leichtmetall gefertigt worden. 1990 bis 2002 wurde er gebaut und kostete im Mittel etwa 130000 DM. Gute Fahrzeuge gibt es heute immerhin noch für die Hälfte des damaligen Verkaufspreises. Und die hier gesetzte Rennversion setzt optisch noch mal einmal etwas mehr Akzente.

    TC_10 : Hier zu sehen ist einer der sehr erfolgreichen Rennwagen von Porsche, es handelt sich um einen 935 aus den frühen 80er Jahren im sehr netten Jägermeister-Look. Goldene Speichenfelgen (sind das eigentlich auch BBS?) stehen dem orangenen Porsche sehr gut, übrigens ein wahrer Publikumsmagnet. Wer kein Geld für das Original hat, kann sich die Hosentaschenvariante von Matchbox zulegen, die gab es tatsächlich mal. *g*

    TC_11 : Die Firma Bosch präsentierte ein klassisches Dienstfahrzeug aus den 50er Jahren im perfekten Zustand. Der Goliath GD 750 war für den Konstrukteur und Firmeninhaber Carl F.W. Borgward ein Glücksfall und mobilisierte das Handwerk in den Nachkriegsjahren. Das Goliath-Werk in Bremen ging 1961 im Konkurs der Borgward Werke unter.

    TC_12 : Ferrari hat es in jenen Tagen immer schon verstanden, Autos von unvorstellbarer Schönheit, Eleganz und Begehrtheit zu schaffen. Hier handelt es sich um einen Ferrari 250 GT Tour de France. Die Karosserie ist aus Aluminium, ein 230 PS V12 Motor schlummert unter der langen Haube und das klassische Silber beweist, dass ein Ferrari nicht immer Rot sein muss. Das Design stammt von einer Kooperation aus Pininfarina und Scaglietti und in den Jahren 1956 bis 1959 wurden 85 Exemplare gefertigt. Mit Sicherheit eines der schönsten Autos von Ferrari, einer der schönsten Sportwagen der 50er Jahre und absolutes Messehighlight.

    TC_13 :Lamborghini 400 GT, ein Traumwagen der 60er Jahre. 4,0Liter V12 Motor und 320 PS beflügeln diesen Sportwagen. Rund 273 Stück wurden in nur drei Jahren gefertigt. Im guten Zustand kostet dieses Fahrzeug mittlerweile etwa 110000 Euro. Guter Geschmack ist halt teuer.

    TC_14 : Wir bleiben bei der italienischen Marke und schauen auf das faszinierendste Fahrzeug aus dem Hause Lamborghini. Der Mythos Miura, Miura S und Miura SV ist bis heute ungebrochen, schließlich gibt es bereits eine fast unveränderte Neuauflage dieses Klassikers. In 7 Produktionsjahren wurden etwa 764 Stück gebaut, Leistung gab es bis 385 PS, natürlich aus einem V12 Motor.

    TC_15 : Nicht nur in Bremen sondern auch in Essen standen dieses Jahr Sportwagen im Mittelpunkt. Porsche zeigte diesen Carrera GTR auf der Basis des 924. Nur etwa 50 Exemplare sind entstanden.

    TC_16 : Hier mal ein Automobil aus dem Jahre 1909, also fast 100 Jahre alt. Die Firma Schacht war eigentlich ein Landmaschinenhersteller, befasste sich wie viele in diesen Jahren auch mal mit der aufkommenden Nachfrage nach dem Automobil. Die Besonderheit ist ein stufenloses Getriebe und der Motor entwickelte etwa 22 PS, was zu dieser Zeit durchaus gängig war. Die Firma Schacht hat das kommende Jahrzehnt übrigens nicht überlebt… Zu sehen ist das Fahrzeug im Automuseum in Melle (bei Osnabrück)

    TC_17 : Der BMW Z8 war zu Produktionszeiten schon ein Klassiker, so steckt doch derartig viele Anlehnungen und Parallelen zu dem klassischen 507 Roadster in seinem Blechkleid. Zum Ärgernis aller die dieses Fahrzeug einmal besitzen wollen, es ist immer noch überaus teuer und wertstabil. Unter der Haube steckt der V8 400PS Motor aus dem M5 der Baureihe E39. Und Weiß als Farbe zeigt den Trend in diesem Jahr.

    TC_18 : irgendwie versteckt und unscheinbar stand dieser schöne BMW M3 E30 auf einem Verkaufsstand, Farbe natürlich Weiß. Da der BMW schon in den letzten Jahren als kommender Klassiker unter den kompakten Sportwagen geadelt wurde, entwickelte sich rasant der Preisspiegel für dieses Baureihe. Unter 12000 Euro sollte man lieber nicht suchen, lieber ein Exemplar für 15000 Euro. Von 1986 bis 1991 wurden etwa 17707 Limousinen, 786 Cabrios und 500 M3 Sport Evolution gebaut. Auch heute noch einer der schönsten 3er BMW und erfolgreichsten M-Fahrzeuge.

    TC_19 : So eine leichte Schwäche für die hübschen Sportwagen aus Italien aus den 60er Jahren habe ich schon immer gehabt. Benannt nach einem Wind wurde der Maserati Mistral ins Leben gerufen. Pietro Frua hatte das Design geliefert. 235 bis 255 PS gab es von einem Sechszylinder Reihenmotor, der bewiesen hatte, dass Luxusautos nicht immer zwölf Zylinder unter der Haube haben müssen. Die Käufer sahen das anscheinend genauso, denn immerhin entschieden sich weit über 9600 Käufer für diesen Wagen. Heute bewegt sich dieses Fahrzeug in der Preisregion von etwa 50000 Euro.

    TC_20 : Kaum zu glauben aber war, die erste Corvette floppte ein wenig auf dem heimischen US-Markt. Vollkommen unverständlich, denn dieses Fahrzeug verzaubert den Betrachter regelrecht von seinem Design. Es lag aber auch eher an der Technik, den unter der Haube befindet sich ein träger Sechszylindermotor, der zwischen 150 und 195 PS liefert. Mit Mühe und Not verkaufte General Motors gerade mal 4640 Exemplare in zwei Jahren. Dementsprechend hoch sind die Verkaufspreise, die bei etwa 50000 losgehen und teilweise bis 100000 Euro hochgehen können.

    TC_21 : Im Zeitalter vom VW Käfer und sonstigen Kleinwagen entwickelte Ferrari abermals einen Spitzensportwagen. Der hier gezeigte 375 America von 1954 gehört wieder in die Region der filigranen Supersportwagen, die sich wahrhaft nur die oberen 1000 der Gesellschaft leisten konnten und sollten. Die edle rote Lederausstattung und eine perfekte Verarbeitung zeigt, wofür diese Firma stand und auch heute noch steht. Wie viele gebaut wurden, kann ich nicht sagen. Der Kilometerstand beträgt übrigens „nur“ 58000.

    TC_22 : Die Presse verurteilte ihn mehr oder weniger als nicht gelungen, auf dem heimischen Markt kam in jenen Tagen der VW-Porsche als eigene Marke nicht wirklich an. Doch oftmals habe ich von jetzigen Besitzern oder damaligen Besitzern gehört, wie gut dieses Auto eigentlich war. Der Porsche 914 wurde zwischen 1969 und 1979 knapp 119000 Mal gebaut, der Hauptmarkt war in Amerika. Porsche selber besinnt sich heute auf dieses Auto und zeigte es Stolz in zweifacher Ausführung auf der Messe. Der breitbackige Auftritt dieser herrlichen Exemplare in Braun und Silber beflügelte die Besucher. Hier einmal von Hinten zu sehen…

    TC_23 : … und hier einmal von Vorne.

    TC_24 : Ein Traum in weiß und Blau. Porsche Carrera RS. Zwischen 1972 und 1975 wurden etwa 1590 von diesem exzellenten Sportwagen gebaut, jedes Auto begeisterte Kind hat von diesem Auto geträumt und bei den meisten Erwachsenen ist es nicht anders. 2,7 Liter Hubraum und 210 PS sorgen für ein atemberaubendes Fahrvergnügen in diesem Porsche. Vorsicht vor Fälschungen , immerhin erreicht das Original einen Marktwert von rund 150000 Euro. Da gibt es auch schon ein kleines Haus für…

    TC_25 : Zugegeben, ich war überrascht, diesen Porsche auf dem Messestand zu sehen. Ich finde es mehr als gut, dass sich der Kleinhersteller auch auf diese Sparte besinnt und nicht nur auf die Sportwagen. So ein Porsche zog vor einigen Jahren beim größten BMW Treffen in NRW etliche BMW´s aus regennassem Grasboden, nachdem diese nicht mehr raus kamen. Manchmal ist es gut, einen Porsche im Hause zu haben und sei es nur so einer *g*.

    TC_26 : Fast schon ein vergessener Sportwagen, hier der Ford RS 200 aus den 80er Jahren. Nicht nur im Rallyesport zeigte dieser Ford was er konnte, auch auf diversen Kurzrennen gegen seinen Hauptkonkurrenten Peugeot 205. Ford Deutschland war in jenen Tagen noch ein attraktiver Autohersteller, der durch Fehlpolitik in Qualität und misslungene Modelle mehr als 5% Marktanteil in Deutschland in den 90ern einbüßte.

    TC_27 : So mancher traditionelle Taunuskäufer musste sich die Augen reiben, als der Ford Sierra 1982 in den Showroom rollte. Als Drei- und Fünftürer sowie als Turnier konnte er sich aber sehr gut am Markt behaupten, ab 87 gab es auch ein Stufenheck. Die hier gezeigte Rennversion basiert auf dem XR4i , die sehr gut an dem Doppelspoiler am Heck zu erkennen ist. Die Topversion bildete der Cosworth mit 220PS.

    TC_28 : Porsche 911 mal wieder. Doch diese Hardtopvariante habe ich so noch nicht gesehen, daher habe ich ein Foto gemacht. Der 911er wirkt dadurch sehr flach und bullig, gefällt mir aber recht gut.

    TC_29 : Opel Ascona B, einst vom biederen Image geprägt, gab es auch ein paar Rennversionen. Die berühmteste ist der 400 und dieses hier gezeigte Exemplar befindet sich in exzellentem Zustand.

    TC_30 :Am ADAC Stand gab es dieses herrliche Exemplar zu sehen, ein BMW 328 Roadster aus den Jahren 1936 bis 1940. Die Preise sind etwas explodiert in den letzten Jahren, für Spitzenexemplare werden heute etwa 350000 Euro bezahlt.

    TC_31 : Nachdem die erste Corvette floppte wurde dieses Modell erfolgreicher, zunächst mit einzelnen Leuchten vorne, später mit Doppelscheinwerfern. Ab diesem Modell gab es auch Achtzylinder Motoren mit bis zu 360 PS. Ein Traumauto ist diese Corvette selbst noch nach über Jahren. Stückzahl etwa 64300.

    TC_32 : Ford Fairlane 500 im Rennsportlook. Im Prinzip gehört dieser Wagen aus den späten 60ern zu den letzten Musclecars der Ära der großen und schönen Fastback Coupés. Das Design der kommenden 70er gibt die Richtung für die nächsten Jahre vor. Die Verspieltheit des Blechs nimmt ab, die Konturen werden gesichtsloser und die amerikanische Autoindustrie baut nur noch für die Masse. Der Aha-Effekt bleibt bei vielen Modellen einfach aus.

    TC_33 : Der Ford Würth-Zakspeed Capri Turbo ist selbst heute noch nach über 25 Jahren eine Rennsportlegende und beeindruckt deutlich. Bis zu 700PS gab es in diesem respektablen Rennboliden mit einem Gewicht von nur 790 Kg, der Seinerzeit gegen den BMW M1 angetreten ist. Selbst der hier zuvor gezeigte Porsche 935 Turbo war sein Konkurrent. Gemeinsam fuhren sie damals u.a. am Nürburgring beeindruckende Rennen. Rennlegenden wie Manfred Winkelhock und auch Klaus Ludwig siegten mehrmals mit diesem Ford.

    TC_34 : Die „Amazone“ vom Dienst. Na, mal ganz im ernst, ein Volvo 122 S Amazon darf in keiner guten Fotopräsentation fehlen. Das hier gezeigte Exemplar ist besonders schön, so zeigt es doch, wie modern Volvo 1958 schon war. Selbst heute noch ist dieses Auto einer der beliebtesten Oldtimer im Straßenbild Deutschlands, Grund dafür ist die simple, und überaus robuste Technik. Ein Meilenstein in der Automobilkunst von Volvo, gebaut von 1958 bis 1970 als Limousine und auch als Kombi.

    TC_35 : Ferrari Dino 206 GT, 246 GT und 246 GTS aus den Jahren 1969 bis 1973. Der Dino wurde als eine eigene Firma gegründet ins Rennen geschickt, der Hintergrund war der verstorbene Sohn von Ferrari namens Alfredino. Knapp 4000 Stück wurden produziert. Der berühmteste Fahrer des Dino war Tony Curtis, der zusammen mit Roger Moore in der TV-Serie „Die Zwei“ die Straßen von Europa damit unsicher machte. Neben der Farbe Rot gab es Trendsetter, die es auffallender mochten, nämlich in Gelb.

    TC_36 : Wir bleiben bei berühmten Autos aus dem Fernsehen und dafür gibt es hier einen Mercedes Benz R107 in erfrischendem Mimosengelb zu sehen. US-Schauspieler Robert Wagner und Filmpartnerin Stefanie Powers fuhren so einen hübschen Roadster in der Serie „Hart aber Herzlich“. Dieser Mercedes gilt heute noch als mit einer der erfolgreichsten Roadster aus Stuttgart und wurde ca. 237000 Mal gebaut. Die geschmiedeten Fuchsfelgen stehen ihm mehr als gut.

    TC_37 : Skurril und nicht jedem bekannt , ein Bristol 401. Dieses Fahrzeug ist etwa 54 Jahre alt und basiert auf den BMW 327 Modell. Nur knapp 1000 Stück wurden gebaut, der Motor kommt von BMW. Bristol fertigt selbst heute noch in Kleinstserien Autos. Bis heute muss der Kunde zur Bestellung eines neuen Bristols allerdings  zum Werk fahren, da weder ein Vertrieb noch ein Händler existiert. Nach eigener Aussage baue man dort das exklusivste Luxusauto Englands unter dem Motto : „ Nicley understated, never underrated.“. Irgendwie drollig, oder?

    TC_38 : Immer wieder ist dieser Maserati Sebring eine wahre Augenweide. Es wurden in drei Jahren nur rund 446 Stück produziert, auch hier vertraut Maserati im Gegensatz zu den Konkurrenten auf einen feinen Sechszylinder. Bis 255 PS sorgten für etwa 235 km/h in den 60er Jahren.

    TC_39 : Mercedes Benz 300 SL „Gullwing“ und 300 SL Roadster. Der Flügeltürer begeistert noch über 50 Jahre nach seiner Produktion Jung und Alt , begeisterte nicht nur auf der Straße sondern auch im Rennsport die Massen und bis zu einer knappen halben Million Euro muss man hierfür auf den Tisch legen. 1400 Flügeltürer und 1858 Roadster wurden verkauft. Alternativ hätte man Mitte der 50er Jahre auch dafür rund acht VW Käfer kaufen können.

    TC_40 : „Oh Lord, w´ont you buy me, a mercedes benz…“ wusste schon Starsängerin Janis Choplin und sie kann nur diesen Mercedes gemeint haben, einen W116. Als „Auto des Jahres“ wurde er einst betitelt und bezaubert noch heute die Fans mit seinem klassischen Mercedes Charme und herrlichen Doppelchromstoßstangen. 1979 gab es sogar schon das neu entwickelte ABS, das Top Modell war der 450 SEL 6.9. Klassisch Silber mit blauer Ausstattung gefällt mir übrigens sehr gut bei dem abgebildeten Auto.

    TC_41 : Dynamisches Duo??? Mit Sichherheit, denn unter den Hauben befindet sich jeweils ein 300PS Achtzylinder Motor. 121000 DM kostete die Limousine und 133000 DM kostete das Coupé von Mercedes in der jeweiligen Topversion. Trendfarbe des Jahres 2007 natürlich Weiß, totgesagte leben bekanntlich immer länger.

    TC_42 : Rolls Royce Camargue ist nicht jedem bekannt, das könnte an der Stückzahl von etwa 525 liegen. Es war ein Nischenmodell von 1975 bis 1986 und war mit einem Listenpreis von über 400000 DM sündhaft teuer. Der Motor stammt aus dem Corniche und die Bodengruppe kam vom Silver Shadow. Der Camargue bot als erster eine Klimaanlage weltweit, die Kopf- und Fußraum getrennt temperierte. Das Design stammt übrigens von Pininfarina.

    TC_43 : Hier ist ein Opel Admiral mit einem 5,4 Liter und 230 PS starken Chevrolet Motor zu sehen. Neben dem Admiral wurden auch noch Kapitän und Diplomat angeboten, die seinerzeit als ausgereift galten. Mit guten Preisen und guter Ausstattung nahm man in Rüsselsheim den Kampf mit Mercedes auf, etwa 89000 Stück wurden gebaut.

    TC_44 : Ein Traum jedes Automobilisten ist einmal ein Rennen zu fahren und dieses Fahrzeug hat an einem der Spektakulärsten der Welt teilgenommen. Die Carrera Panamericana verlangt jedem Lenker und Fahrer das Beste ab. Dieses Auto wird wohl laut Aufschrift in 2006 gewonnen haben. Wie man sieht wurde der Pontonmercedes nicht gerade geschont.

    TC_45 : Gut angepriesener Schrott aus München. Ein BMW 635CSi mit etlichem Rost und einer unverschämten Preisvorstellung stand auf einem der Freigelände der Techno Classica. Sieht auf dem Foto besser aus, aber an allen klassischen Stellen knusperte schon die braune Pest. Der Preis lag irgendwo bei 10000 Euro…, die Felgen waren übrigens schön mit Macken übersäht.

    TC_46 : An manchen Tagen bin ich auch etwas anglophil, so sagt man glaube ich. Zwar bezieht sich das in der Regel auf klassische Roadster aber diesem herrlichen Jaguar konnte ich schon sehr viel abgewinnen. Hier handelt es sich um einen Jaguar 420 , der auch als Daimler Souvereign geadelt wurde. Vom Jaguar entstanden 1966 bis 1969 etwa 9800 Stück mit Sechszylinder und 248PS, er ist eine Weiterentwicklung des Jaguar S. Dieses gezeigte Exemplar schien einen guten Zustand zu haben, bei richtiger Pflege hält der auch ewig.

    TC_47 : Irgendwann wollte ich mal Spaßeshalber losfahren und genau diesen 635CSi aus dem Jahre 87 mal in Realität anschauen, so stand er doch ewige Zeiten schon bei Mobile.de drin. Jetzt weiß ich auch warum. Zwar kostete der Wagen nur knappe 7000 Euro war aber hoffnungslos an diversen stellen zerkratzt und mit Macken übersäht. Zudem zeigte sich Rost an den sichtbaren Kanten im Kofferraum im Bereich der Scharniere der Kofferraumklappe. Ein schlecht gerichteter Unfallschaden trübte zudem am Heck das Bild, Die Türen schlossen nicht richtig. Auf 3000 Euro runterhandeln und etwa 7000 reinstecken, dann könnte aus diesem Wagen noch etwas werden… Sehr schade drum… Und es zeigt mal wieder, traue nie einem Foto, schaue so ein Fahrzeug immer in echt an.

    TC_48 : Dieser Rolls Royce Silver Cloud III Two Door Saloon spaltete 1966 etwas die Gemüter der Ästheten. Die Scheinwerferposition gefiel nicht jedem Käufer, dennoch gilt er als eines der spektakulärsten Coupés von Rolls Royce. Baugleich ist er übrigens mit dem Bentley Continental S3. 275PS hatte dieses massive Stück Metall auf vier Rädern.

    TC_49 : Mit eines meiner Lieblingsstücke auf der Messe ist dieser Opel Rekord Caravan. In der Mitte der 60er Jahre entstand dieses Fahrzeug, als in Deutschland noch nicht wirklich ein Kombi von Familien benutzt wurde, war er doch eigentlich für das Handwerk und den Handel gedacht. Nur sehr wenige Rekord B haben überlebt, gab es ihn doch nur ein einziges Jahr im Programm. Heute kann ich Opels Modellpolitik bzw. die zu schnell ablösenden Modelle wie A und B Rekord nicht ganz nachvollziehen, so zeigen doch die Stückzahlen einen großen Erfolg.

    Bilder Techno Classica in Essen, 31.03.07 (II)

    TC_50 :Ein herrlicher Designentwurf, ein Sunbeam Tiger mit V8 Motor und 4,7 Liter Hubraum. Zwischen 1964 und 1967 entstanden etwa 7000 Tiger und zeigten den damaligen MG und anderen Roadstern die Krallen. Einfach ein fantastisches Fahrzeug, welches schon beim Anschauen viel Freude macht. Im Fernsehen übrigens bekannt durch den Low-Budget Agenten Maxwell Smart, zur Zeit läuft die Serie auf dem TV-Sender Kabel Eins.

    TC_51 : Der Sport-Prinz war in seinen acht Produktionsjahren kein Verkaufsschlager , so wurden etwa 20800 Stück produziert. In meinen Augen ein wirklich hübscher Wagen, auch wenn nur zwei Zylinder unter der Motorhaube sind. Auch nach 30 PS Motorleistung sieht er einfach nicht aus, oder?

    TC_52 : Ein kleiner Straßenflitzer mit den vier Ringen im Grill. Ein Audi 80 GTE aus den späten 70ern hatte immerhin 110 PS und kostete schon 15000 DM. Viel Geld für so ein Auto. Die dritte Bremsleuchte dürfte allerdings nicht original sein, der Heckflügel kommt im günstigsten fall von Kamei Tuning, ansonsten aus dem Baumarkt, äääh günstigen Tuningmarkt…

    TC_53 : Mit Sicherheit ein großes Highlight auf der Messe und selbst nach knapp 40 Jahren immer noch eines der schönsten, je gebauten Coupés aller Zeiten. Den Glas GT gab es als 2800 GT , 3000 GT und BMW 3000, und wurde in den Jahren 66 bis 68 gebaut. Der „Glaserati“ hatte deutliche Designanlehnungen an den Maserati 3500 GT, für den Pietro Frua als Designer ebenfalls verantwortlich zeichnete. Etwa 19400 DM kostete er neu, etwa 666 Stück wurden nur gebaut, ehe die Hans Glas AG an BMW verkauft bzw. übernommen wurde. Der hier gezeigte Wagen ist ein Exemplar ab 1967, welches das BMW Emblem auf der Haube trägt.

    TC_54 : Kaum zu glauben aber wahr, BMW´s Flagschiff , die 7er Baureihe E23 wird in diesem Jahr bereits 30 Jahre alt. Im Gegensatz zum Vorgänger E3 wirkt die barocke Form allerdings sehr gefällig und deutlich moderner, etwa 285000 Stück konnten gebaut und verkauft werden. Der 745i Turbo  konnte als Spitzenmodell nur noch mit dem Highlinepaket (u.a. weißes Lederinterieur) getoppt werden. Der BMW E23 Club mit Clubchefin Gertie stellte dieses wunderschöne Exemplar zur Ansicht in Halle 12.

    TC_55 : Der BMW E3 konnte sich zwar nie wirklich gegen die S-Klasse von Mercedes Benz durchsetzen, dennoch verkörperte er erfolgreich für BMW den Widereinstieg in das automobile Oberhaus in den späten 60er Jahren. Vom 2500 mit 150 PS bis hin zum 3.3 Li mit 197PS reichte die Angebotspalette. Nach wie vor ist der imposante Auftritt der E3 richtungweisend für das Design aller kommender BMWs, die formschöne Niere und die Doppelscheinwerfer setzten Akzente.

    TC_56 : Hier ein früher BMW 630CS aus der Baureihe E24. Zwar hatte der Wagen diverse Klarlackprobleme , dennoch versöhnte er mit seiner filigranen Optik. Der 630 CS gehört zu den ersten Fahrzeugen dieser Baureihe, er hatte einen 185PS starken Vergasermotor und wurde in den ersten Jahren bei Karmann in Osnabrück gebaut, bis die Produktion nach Dingolfing verlegt wurde. Der Grund waren massive Qualitätsprobleme, die BMW selber wieder in den Griff bekommen hatte. Etwa 3800 Stück wurden nur gebaut und er kostete anfänglich etwa 40800 DM. Seinerzeit übrigens sehr viel Geld…

    TC_57: Das schöne Coupés eher bei BMW gebaut werden bewies diese Baureihe, genannt E9, schon ab 1968. Sie setzte mit ihren etwa 30500 Exemplaren klare Akzente und war eine Weiterführung der CS-Baureihe. Die Vierzylinder wichen den Leistungsstarken Sechszylindermotoren , die Spitze stellt der 3,0CSl, das untere Ende wurde vom 2,5CS belegt. Farbe und Zustand dieses E3 sind mehr als sehenswert gewesen, ein fantastisches Fahrzeug, auf das der Besitzer sehr Stolz sein kann..

    TC_58 : Hier nochmals eine Leichtbauvariante , der 3,0CSl mit serienmäßig 206PS und Vmax 220 km/h, auch „Batmobile“ genannt.

    TC_59 : In den ehrenvollen Rang begehrter und erhaltenswerter Youngtimer stößt immer mehr die E30 Baureihe. Dieser hübsche 3er mit den „Style-Felgen“ und herrlichem Rot begeisterte auf Anhieb. Der 3er ab 1983 führte die sportliche Linie der Mittelklassefahrzeuge erfolgreich weiter. Neben dem Zwei- und Viertürer, gab es später auch ein Vollcabriolet und einen Touring. Die Spitze stellten M3 und M3 Cabriolet. Der E30 hat übrigens eines der haltbarsten und markantesten Designs bei BMW, mit Sicherheit ein Grund für seine bis heute ungebremste Popularität, die Stückzahlen belaufen sich auf etwa 2,2 Mio. in allen Varianten.

    TC_ 60 : Dieser erste 3er der Baureihe E21 wurde auf Anhieb ein Erfolg. Bis zum E30 war dieser Wagen der erfolgreichste BMW. Ab der Ausführung 320 gab es die Doppelscheinwerfer , die kleinen Modelle hatten jeweils einen. Das Topmodell mit einem sehr feinen Sechszylinderaggregat war der 323i mit 143PS. Die Bauzeit des E21 ging über 9 Jahre, neben der zweitürigen Limousine gab es noch das Baurcabriolet.

    TC_61 : Die neue Klasse von BMW begeistert ebenfalls immer mehr Besucher. Der hier gezeigte 2000 Ti „Tilux“ war ein außergewöhnliches Exemplar. Überhaupt waren die Markenclubs irgendwie gut aufgestellt, zeigten sie doch jedes schöne Modell aus den letzten 30 Jahren. Die neue Klasse mit dem Werkscode E1 setzte den Grundstein für den heutigen Erfolg aller BMW Limousinen. Etwa 329000 Stück wurden zwischen 1966 und 1972 produziert. Die Spitze war das Modell 2000tii mit etwa 130PS.

    TC_62 : Sieht man ja nicht alle Tage, ein BMW 2002 Turbo. Ein superschöner und bulliger Sportwagen der leider aufgrund der Ölkrise 1974 zum Sterben verurteilt wurde. Leider taten das Krawallimage und der hohe Preis von 20000 DM ihr übriges dazu. Somit wurden nur 1670 Exemplare wurden gebaut. In die Schlagzeilen geriet dieser Wagen u.a. auch wegen dem „Spiegelverkehrten“ Schriftzusatz „Turbo“. Die Philosophie von BMW war damals, dass man den Turbo rechtzeitig im Rückspiegel auf der Autobahn ankommen sehen konnte. Ein Gesetzesurteil aber ließ die Schrift vom Spoiler verschwinden, so war es doch nur den Rettungsfahrzeugen vorbehalten, die Spiegelschrift zu tragen. Die wilden 70er Jahre waren nicht immer logisch…

    TC_63 : Die 5er IG E12E28 stellte unter der Standleitung Klaus Jansen einen 524td in Lachssilber zur Ansicht bereit. Dieser E28 war die erste Baureihe, in der ein Diesel als „d“ und „td“ bei BMW angeboten wurde, legte den Grundstein für die heutige Dieseltechnologie in München. Die Clubgemeinde der 5er Fahrer war etwas gespalten über das Präsentieren des Diesels. Etliche Messebesucher haben sich das Fahrzeug angesehen und so mancher wird sich bestimmt gewundert haben, dass es zu jenen Zeiten auch schon einen Diesel gab. Der E28 war die erfolgreiche Weiterführung des E12, seines Vorgängers und wurde über 700000 Mal gebaut. Die Spitze stellte der M5, der Einstieg wurde durch das Modell 518i möglich gemacht.

    TC_64 : Ebenfalls sehr selten ist der Anblick dieses feuerroten E12, der seinem Namen alle Ehre machte. So war dieses Fahrzeug doch einst ein Dienstwagen der freiwilligen Feuerwehr Schwieberdingen. Hier übrigens ein Faceliftmodell des E12, gut zu erkennen an den Heckleuchten, die zur Präsentationszeiten der 5er Reihe anders ausgesehen haben. Mit knapp 700tsd Exemplaren übrigens ein sehr erfolgreicher wagen bei BMW. Das Topmodell war der M535i , das Einsteigermodell war der 518i.

    TC_65 : Ein BMW M1 darf natürlich nicht fehlen, hier im attraktiven Rennlook. Etwas nach oben geändert haben sich die Preise für den Mittelmotorsportwagen, so werden doch heute etwa 95tsd Euro im Mittel dafür bezahlt, etwa 450 Stück wurden nur für die Straße gebaut. Die letzten M1 wurden mangels Nachfrage weit unter dem Listenpreis von einst verkauft, bis heute gibt es auch keinen Nachfolger, der Mythos M1 und die damalige Procar Serie lebt immer noch mehr als lebendig.

    TC_66 : Mir völlig unbekannt , aber man lernt ja nie aus. BMW entwickelte und forschte anscheinend schon früh am Antriebskonzept mit Wasserstoff. Dieser herrliche 520 auf der Basis des E12 zeigt den Beweis. Ab 1972 wurde übrigens die Baureihe angeboten, bis auf den 7er E65 gab es noch kein Fahrzeug in Kleinstserie mit Wasserstofftechnologie. Schön, dass aus dem Fundus der Mobilen Tradition solche Schmuckstücke gezeigt werden.

    TC_67 + 68: Der (heimliche) Star der Messe, das berühmte Turbocoupé von BMW, welches das Design des M1 im Vorfeld zeigte. 1972 wurde dieser Prototyp vorgestellt und zeigte richtungsweisende Besonderheiten wie die selbstregenerierbare Knautschzone, Gummileisten rundherum, eine spektral abgestufte Leuchtfarbe, einen extrem niedrigen Schwerpunkt sowie eine Sicherheitslenkung und ein Radar-Abstands-Warngerät. Sein aussehen verdankt das Coupé übrigens Paul Braqc , dem damaligen Chefdesigner von BMW. Etwa 200PS hatte dieses Mittelmotorcoupé, die Höchstgeschwindigkeit betrug 250 km/h.

    TC_69 : Einer der schönsten Sportwagen überhaupt und nur einer von etwa 252 je gebauten BMW 507. Die Preise driften in unerschwingliche Höhen und kommen dem 300 SL von Mercedes reichlich nahe. Zwischen 370000 und 450000 Euro legt man für so ein Fahrzeug mittlerweile hin. Die Mobile Tradition stellt hier ein außergewöhnliches Fahrzeug zur Verfügung.

    TC_ 70 : Mit rund 3000 produzierten Exemplaren ist dieses 3er Cabrio von Baur durchaus sehr erfolgreich gewesen. Diese Variante stellte die zweite Version des E21, der ansonsten nur als Limousine gefertigt wurde. Angeboten wurde dieses Fahrzeug von 1977 bis 1982, die Topvariante war der 323i.

    TC_71 : Hierbei handelt es sich um einen BMW 328 Rennsportwagen , der zusammen mit der italienischen Firma Touring gebaut wurde. Der Rennwagen kam nie zum Einsatz , doch bildete er die Grundlage für die späteren Veritas-Rennwagen nach dem zweiten Weltkrieg. 1942 wurde dieser wagen übrigens entwickelt.

    TC_72 : Hier eines der seltenen M3 Cabriolet´s, die die Spitze der E30 Baureihe bildeten. Gebaut wurden nur 786 Stück, 195 bis 214 PS gab es aus einem herrlichen Vierzylindermotor. Bauzeit 88 bis 1991.

    TC_73 : Zurück zum Außengelände, wo dieses herrliche E-Type Coupé stand, hier ein 4,2 Liter der Serie II mit einem Sechszylindermotor. Gut zu erkennen übrigens an den zwei Endrohren, der 12 Zylinder hat mittig vier Rohre sitzen.

    TC_74 : Raritäten konnte man jede Menge sehen, diese hier ist ein Renault Dauphine aus den Jahren 56 bis 1968. Von den 2,1 Mio dürften nicht allzu viele überlebt haben, aber diese hübsche Knubbel hat es. Am Zustand müsste man noch durchaus etwas verbessern, aber schöner kann man kaum in der Kompaktklasse aus den 60er Jahren reisen. Bis zu 47 Pferdchen gab es unter der Motorhaube.

    TC_75 : Der erste Thunderbird von Ford wurde mit Bedacht auf den Markt gebracht. So hatte man doch einst in den frühen 50ern sehr genau auf den Hauptkonkurrenten GM geachtet und die Fehler, wie sie bei der Corvette vorkamen, vermieden. Somit wurde der erste Donnervogel ein erfolg mit etwa 54000 Stück. Ein V8 Motor mit 300 PS beflügelte das Fahrzeug, die prominenteste Besitzerin dürfte Marilyn Monroe sein. Anscheinend mochte sie nicht nur Diamanten, sondern auch den Donnervogel. Die sanften Heckflossen sind aber auch heute noch verführerisch, der Mythos Marilyn allerdings auch…

    TC_76: Das so eine seltene Schönheit auf dem Freigelände parkte, wunderte mich sehr. Hierbei handelt es um einen Facel Vega , vermutlich ein HK 500 oder ein Excellence. Mit amerikanischer Technik baute die Firma Facel, eigentlich Teilelieferant für Panhard und Simca, Ende der 50er Jahre diesen Luxuswagen vor. Der Misserfolg dieses Fahrzeuges lag in der Kombination von Preisen auf Rolls-Royce Niveau mit einer aber sehr schlechten Verarbeitungsqualität. Der V8 kam von Chrysler und leistete 355 PS, etwa 458 Stück wurden vom HK 500 und 152 Stück vom Excelence gefertigt. Dennoch überzeugt die französische Noblesse aufgrund dieses hervorragenden Designs und des Mauerblümchencharakters. Die Extravaganz aus Frankreich ist heute für rund 50000 Euro zu haben.

    TC_77 : Hier noch mal ein BMW E9 auf dem Freigelände, der mir sehr gut gefallen hatte. Der 2800 CS zeigte sich in sehr schönem Zustand, den Preis habe ich leider nicht parat.

    TC_78 : Auch dieses Exemplar fand ich außergewöhnlich schön. Ein BMW 635CSi, Typ CS/2 aus den letzten beiden Jahren der Produktion mit herrlichen TRX Reifen. Der Preis von 12500 Euro war sehr Stolz, der AT-Motor störte etwas. Der Zustand war der Beste auf der ganzen Messe, aber teuer, der wagen stammt aus 2ter Hand.

    TC_79 : So ein hübscher Alfa Romeo Giulia , der übrigens einer der erfolgreichsten des Hauses Alfa war, hat mich noch neulich auf der Autobahn sportlich überholt. Die Farbe Weiß war vermutlich damals gar nicht so selten.

    TC_80 : Dieser BMW 635 CSi war mindestens genauso schlecht, wie sein etwa zeitgleich gebauter Bronzitfarbener Kollege auf dem anderen Freigelände. Von weitem gut, von der Nähe betrachtet nahm das Grauen seinen Lauf. Roststellen wurden an den Radläufen mit einem schwarzen Lack deutlich verpfuscht abgedeckt, die Felgen ebenfalls stark vermackt und auch der Rest war eher zweifelhaft statt anständig. Windige Verkäufer sorgen hier für ein schlechtes Image des großen Coupés. Farbe und Innenausstattung waren allerdings hübsch.

    TC_81 : Lancia Fulvia, eine hübsche Autolegende aus Italien. Beinahe hätte Lancia dieses Coupé erneut auflegen lassen, doch leider geht der Prototyp aus 2005 nie in Serie. So bleibt es bei den bisher verbliebenen, sehr filigranen sportlichen Coupés. Immerhin 140000 wurden gebaut und so manches Exemplar scheint überlebt zu haben. Aus einem V4 Motor gab es 114 PS, der Fahrspaß soll legendär sein. Der zustand bei diesem Exemplar ist mehr als ordentlich.

    TC_82 : Keine Messe ohne Mustang, hier handelt es sich sogar um eines der frühen Fastback Exemplare, und dann auch noch ein 350 GT. Die Fastbacks sind die begehrtesten Varianten des Mustangs und leider auch die Preisstabilsten. Unter 25000 geht oftmals nichts, oder es lohnt dann auch nicht der Kauf. Jeder Zehnte Mustang soll ein elegantes Fließheckcoupé gewesen sein. Ford Chef Lee Iacocca begründete mit diesem Ford die Ära der Ponycars.

    TC_83 : Hier ist ein vermutlich unrestauriertes Exemplar eines Barockengels mit V8 Motor zu sehen. Der Chrom war etwas angegriffen , der lack nicht immer taufrisch, aber diese hübsche Patina verstrahlte vermutlich deutlich mehr Reize, als ein aufwendig restauriertes Exemplar. Nur ca. 8900 Exemplare hat es gegeben.

    TC_84 : Ja, da gab es doch noch ein kleines Wunder unter den angebotenen 6er BMW´s. Zwar hatte der 628CSi eine ordentliche Delle im Frontblech aber der restliche Zustand war beeindruckend frisch, wenn nicht gar ladenneu. Das nackte Exemplar beweist, das trotz der Nullausstattung der zeitlose Charme auch ohne des Spoilerwerkes überzeugen kann. Deutlich filigraner wirkt dieser 6er und mit Sicherheit konnte man sich damals in jenen Tagen auch vor jeder Oper oder jedem Theater damit sehen lassen. Und 184PS reichen auch zum Cruisen. Erwähnenswert war auch der Kilometerstand, er hatte erst 47000 gelaufen und war natürlich erste Hand.

    TC_85 : Rot und rotes Leder, eine herrliche Kombination für diesen Ford Thunderbird aus den frühen Sechziger Jahren. Immerhin wurden etwa 214000 Stück gebaut. Die Preise bleiben überschaubar, zwischen 15000 und 25000 sollte man bei Interesse fündig werden.

    TC_86 : In Kleinstserie wurden von diesem ehemaligen Mercedes Coupé auch Cabrios angefertigt, genau wie beim Pendant aus München, unverschämt teuer und hoch exklusiv. Wie viele von diesem 560 SEC Cabriolet gebaut wurden ist mir leider nicht bekannt, aber das  herrliche Exemplar versprüht seinen eigenen Charme. Mit etwa 20000 Euro reichlich teuer, aber die normalen Coupés sind das mittlerweile auch. Hier hat man die Chance auf ein wirklich seltenes Fahrzeug. Der Motor ist in diesem Exemplar natürlich der 300 PS starke Achtzylinder.

    TC_87: Einfach traumhaft ist dieses Cabriolet von Ford gewesen, welches in den frühen 50er Jahren produziert worden ist. Ein herrlicher Zustand gepaart mit einem V8 Motor in himmelblauer Optik, was will man(n) mehr? Die Verlängerung am Heck des Ford kostete damals mehr, es war einfach eine optische Aufwertung und fast noch eine Hommage an die Autos der Dreißiger und Vierziger Jahre, die oftmals im Heckdeckel den Ersatzreifen hatten.

    TC_88 : BMW 503 Cabriolet, so etwas stand schon auf der Oldtimer Messe in Bremen. Das Cabriolet befindet sich preislich mittlerweile um die 170000 Euro, das mag auch an der Stückzahl liegen, denn vom Coupé und vom Cabriolet wurden insgesamt nur 412 Stück gebaut.

    TC_89 : Er sah schneller aus, als er war. Der Panhard 24 C aus Frankreich ist das letzte gebaute Modell dieser Automobilfirma. Maximal 50 PS gab es aus dem Zweizylindermotor. Nur etwa 27000 Stück wurden in vier Jahren gebaut und verkauft. Mir persönlich gefällt der Wagen sehr, so zeigt das Design doch deutliche Parallelen zum Citroen DS.

    TC_90 : Noch ein später BMW 635CSi , der soweit ich weiß, schon letztes Jahr hier auf der Messe stand. Und so gut war er auch nicht. Zahlreiche kleinen Schrammen und ein insgesamter unschöner Auftritt machten dieses Coupé der späten Baujahre irgendwie unattraktiv. Warum ein vorbeigehender Messebesucher den etwa 14000 Euro teuren 6er als Schnäppchen titulierte, hat sich mir nicht erschlossen.

    TC_91 : Ein Bild für die Götter und nicht nur ich habe dabei kräftig geschmunzelt. Nachdem ich diese beiden Herren ordentlich gefragt habe, ob ich von ihnen ein Foto machen durfte, entstand doch dieses schöne Bild. Man sieht, wie unbeschwert und locker man die Zeit auf einer Messe verbringen kann, selbst wenn man inmitten von unbezahlbaren und aufregenden Blechbergen sitzt. Das man ein Mercedes Benz 220 SE Cabriolet auch so benutzen kann, war mir neu *g*. Scheint aber bequem zu sein.

    TC_92 : Ein Mercedes Benz W123 aus den USA, mir persönlich dann doch irgendwie zu verunstaltet. Ob dieses Fahrzeug tatsächlich einen Käufer gefunden hat, mag ich fast zu bezweifeln.

    TC_93 : Einfach „Bitter“ . Dieses Fahrzeug war mal eines der seltenen Bitter SC Coupés. Erich Bitter baute auf der Basis des Opel Senator A und Monza ein wunderschönes Coupé, welches nicht ganz ungewollt dem Ferrari 400 glich. Ca. 600 Stück wurden in 5 Jahren produziert.

    TC_94 : Bei diesem Fahrzeug war ich ein wenig dreist, so lag doch auf der Kühlerfigur ein Handtuch, welches ich schnell für ein Bild entwendet hatte (hab es aber auch brav wieder zurück gelegt!). Es handelt sich hierbei um einen wunderhübschen Pontiac Chieftain Town Sedan, der ab 1949 in den USA angeboten wurde, das Exemplar stammt aus dem Jahre 1951. Die Zweifarbigkeit sowie die außergewöhnlich gefertigte Kühlerfigur im Stil eines Indianerkopfes haben mich sehr beeindruckt. Der Zustand dieses Fahrzeuges war sensationell gut.

    TC_95 : Dieser BMW 525e der Baureihe E28 war mit über 5800 Euro hoffnungslos überteuert. Auch der Zustand war nicht der Allerbeste, aber dass auf dieser Messe auch viel Überteuertes angeboten wird, ist ja nicht wirklich etwas Neues… Und dann nervte ständig ein kleiner Junge, der mit einem Lappen ums Auto rannte….

    TC_96 : Ob das eine Augenweide ist, mag ich nicht beurteilen. Spektakulär ist dieser Kombi auf der Basis eines Jaguars XJ der Serie II schon. Wie viele von diesem sehr ungewöhnlichen Wagen gebaut wurden, weiß ich leider nicht, schaute aber gut aus.

    TC_97 : Ebenfalls beeindruckend war dieser herrliche Ford Country Station Wagon aus den 50er Jahren. Zweifarbelack und diese unendliche Größe. In jenen Tagen gab es einfach fantastische Designideen aus Detroit, bis die 70er und 80er kamen. Ab da gab Europa den Ton an.

    TC 98 : Ein ganz fantastisches Fahrzeug war dieses Bertone Coupé von BMW. Der 3200 CS hatte einen V8 Motor und bot etwa 160PS in den 60er Jahren. Der typische BMW Knick in der C-Säule wurde durch dieses Fahrzeug begründet und bis heute beibehalten. Die Kombination aus einem Rotbraunmetallic mit braunem Leder fand ich klasse.

    TC_99 : Opel Rekord E 1.9 in fabrikneuem Zustand. Dieser Opel hatte nur 38000 Kilometer auf dem Tacho und in dieser geringen Buchhalter Ausstattung wirklich interessant. Gerade auch als Zweitürer sind heute nicht mehr allzu viele Exemplare am Leben. Es braucht noch ein wenig Zeit, damit die Oldtimerszene erkennt, was für einen Schatz dieses Fahrzeug darstellt. Ein Symbol für die kühlen 70er Jahre…

    TC_100 : Autos am Tropf zeigte eine schwuler Automobilclub auf der „Schwesternstation“. Zugegeben , anhand von Feinstaubdiskussion, Fahrverboten und Umweltzonen irgendwie ein netter, gedanklicher Brückenschlag für die zur Zeit herrschende Bedrohung durch den Stillstand oder die Verweisung aus den Metropolen. Das Auto als bedrohter Kassenpatient. Anders herum betrachtet kann man die „Schwesternstation“ auch noch anders deuten… . Der hier gezeigte Ford Taunus Typ B6 gefiel mir recht gut, sieht man doch kaum noch Exemplare auf deutschen Straßen. Zwischen 45 und 75 PS wurden aus Köln geboten, etwa 668000 Stück wurden in vier Jahren gefertigt. Genau wie Opel sollen diese Autos, die nun auch schon 40 Jahre alt sind, sehr zuverlässig gewesen sein. Als Zwei-, Vier- und Fünftürer bekannt und auch als Coupé war der Taunus lieferbar.

    TC_101 : VW Passat 1 und dann noch aus Bochum. Wenn das die Opelaner wüssten, dass inmitten der Blitzregion eine Wolfsburger Ikone im Bestzustand fährt. Von den ca. 2 Millionen Stück hat nur eine Hand voll überlebt. Orange als Farbe war typisch für die 70er Jahre.

    TC_102 :Alle Besucher denken sofort an einen Polo, doch dieser Wagen ist ein Audi 50, besser gesagt ein Ableger. Zu Zeiten der Ölkrise 1974 auf den Markt geworfen, war dieser Wagen von Anfang an erfolgreich. Die Konzernmutter VW adoptierte den erfolgreichen Wagen und verkaufte ihn als VW Polo. Nach 181000 Exemplaren beendete VW die Produktion des Audis, um den Erfolg im eigenen Huas zu feiern. Der Audi ist somit dadurch ein ziemlich interessantes Stück Autogeschichte. Vom Polo wurden übrigens später etwa 1 Mio. Fahrzeuge verkauft.  Die Nachfrage nach dem Audi 50 soll gleich Null sein. Ich behaupte einfach mal, dass er der Urahn vom Audi A3 ist, bisher hat das nur keiner erkannt *g*.

    TC_103 : Immer noch ein Traumwagen von mir, ein Opel Commodore GS/E Coupé auf Basis D Rekord. Dieses Fahrzeug ist einfach nur chic und wurde vom Opelclub gezeigt. Rund 40000 Stück wurden in dieser starken Fassung mit rund 160 PS gebaut.

    TC_104 : Dieser Rennbolide ist ein modifizierter MG B. Aufgrund des sehr aggressiven Auftretens dieses Fahrzeuges habe ich ein Foto gemacht. Gerne würde ich hier einmal den Sound hören.

    TC_105 : Ganze zehn Minuten habe ich gewartet, um ein paar schöne Fotos von diesem Alpina B 7 Turbo auf Basis E12 zu schießen. Der Alpinastand hat sich abgespaltet und versteckt vom restlichen BMW Clan aufgestellt. Warum nur? Hält man sich hier etwa für etwas „Besseres“? Mit Sicherheit stellt dieses hier gezeigte Fahrzeug aus den 70er Jahren einen der frühen Sportwagen auf viersitziger Basis dar. Mit dem Alpina B7 Turbo S konnte man etwa 300 PS erwerben, die für etwa 256 km/h gereicht haben. Rund 61000 DM hat dieser Wagen seinerzeit gekostet, ein Serienfünfer 518 kostete ca. ein Drittel. Der Verbrauch wurde mit etwa 18 Liter angegeben, natürlich Super, heute SuperPlus.

    TC_106 : Hier ein BMW 328 für den Vater im Hintergrund und für den Sohnemann im Vordergrund. So machen dann auch Ausfahrten Spaß. Der Preis für dieses kleine Ausstellungsstück ist leider unbekannt.

    TC_107 :Es gab eine Zeit, da war weniger halt mehr (Less is more). In den Fünfziger Jahren erkannte das auch Stararchitekt Ludwig Mies van der Rohe, doch das Thema ist ein anderes. Hier wird ein Fahrzeug aus den frühen Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts gezeigt. Alles was man brauchte war ein Volant aus Holz und einige wenige Instrumente. Die Zündung musste man noch feinfühlig am Lenkrad einstellen. Einsteigen und Losfahren gab es zu dieser Zeit nicht, außerdem brauchte ein Automobil deutlich mehr Zeit und Zuwendung vor dem Start. Mir hat das Ganze sehr gut gefallen, es macht auch den Charme dieser Fahrzeuge aus. Auto fahren kann jeder, aber so ein Fahrzeug bewegt nur ein kleiner elitärer Kreis von Menschen.

    TC_108 : Mercedes Benz 540 K Roadster oder SSK, der Inbegriff luxuriösen Fortbewegens in den späten Dreißiger Jahren. Mit so einem Fahrzeug stand man damals noch auf einer Ebene mit Rolls Royce, Duesenberg, Maybach und anderen Edelkarossen. Der Wert wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt… , da bleibt man schon mal andächtig daneben stehen und saugt die Feinheiten und die Verarbeitung der edlen Materialen von Innenraum und Karosse auf. Immerhin lebt dieses Fahrzeug seit respektablen 70 Jahren.

    TC_109 : Hier wird ein Studebaker aus den Jahren der beginnenden Massenproduktion für Autos gezeigt. Im Mittelpunkt steht aber eigentlich nicht das Auto, sondern die Kleidung der Puppen daneben, die aber auch durchaus aus den 20 bis 30er Jahren stammen könnte. Das waren noch Zeiten als Frauen und auch Männer Hüte getragen haben, heute ja vollkommen aus der Mode gekommen…

    TC_110 : Ziemlich euphorisch ist der Preis in Höhe von 6900 Euro für diesen 7er BMW mit großer Niere der Baureihe E32. Ob man dieses ehemalige Flagschiff schon als beginnenden Youngtimer werten kann ist fraglich. Zwar sind die ersten Exemplare auch schon 20 Jahre alt, doch ist dieser 7er noch zu gegenwärtig im alltäglichen Straßenleben. Fakt ist, der E32 ist der erste deutsche Luxuswagen, der den Zwölfzylinder Motor eine Renaissance beschert hat und somit Erzrivalen Mercedes Benz eine ganze Nasenlänge voraus war. Über 400000 7er wurden produziert.

    TC_111 : Die Krönung der kleinen Klasse, so wurde der Fiat 850 Spider betitelt. Allerdings ist dieses Fahrzeug ein in Lizenz gebauter Seat. Traumhaft schön in tiefem Blau und Bestzustand wird nur eine kleine Hand voll überlebt haben. Seat ist hierzulande wenig erfolgreich und die ersten, alten Fahrzeuge nahezu unbekannt unter diesem Label. In der Regel baute man bis in die 80er Jahre Fiats nach.

    TC_112 : Hier noch mal der Audistand mit einem sehr schönen Audi 80 Rennboliden. Ein wunderschönes Fahrzeug mit Spoilern und Kotflügelverbreiterungen.

    TC_113 : Hier das Topmodell von Audi , ein 200 5E. 1980 bis 1982 wurde dieses herrliche Fahrzeug angeboten, immerhin wurden weltweit etwa 50000 Stück verkauft. Der 200 5T bot später 170PS, gewonnen aus dem berühmten 5Zylindermotor von Audi.

    TC_114 : VW K70, das ungeliebte Kind im Volkswagen Konzern. Nach der Übernahme der Firma NSU stand der K70 fertig entwickelt auf dem Hof. So wirklich produzieren wollte man ihn eigentlich nie, doch er ging in Serie. Mit dem Image eines Säufers und Rostteufels prägte er das Image großer VW´s. Dennoch wurden zwischen 1970 und 1975 etwa 211000 Stück produziert.

    TC_115 : Kraft und Kanten waren der Trend der 70er Jahre in Deutschland, VW schickte den zuverlässigen Scirocco ab 1974 ins Rennen. Zwischen 50 und 110 PS hatte der Volkssportwagen, technisch basierte er auf dem ersten VW Golf. 495000 Stück waren ein Erfolg für Wolfsburg. Sehr schön sind auch die zeitgenössischen Stoffsitze mit Farbelementen der Außenfarbe.

    TC_116 : Der VW 181 oder besser bekannt als Kübelwagen wurde mehrmals auf der Messe präsentiert. Für das Militär entwickelt fand doch skurriler Weise der Hauptabsatz unter der zivilen Bevölkerung statt. Etwa 91000 Stück wurden in ca. 10 Jahren produziert. Im Grunde ist er ein Vorläufer der Geländewagen im Alltag, aber ich würde nicht so weit gehen, um ihm den Titel eines SUV (Sport Utility Vehicle) oder gar eines SAV (Sport Activity Vehicle) zu verleihen.

    TC_117 : „Tanze Samba mit mir, tanze Samba die ganze Nacht…“ solche Töne gab es als Musik irgendwann in den 70er Jahren in Deutschland, doch der Sambabus von VW gab es früher. Der VW T1 „Bulli“ wurde zwischen 1950 und 1967 etwa 1,85 Mio. Mal gebaut. Er war unentbehrlich für das Handwerk , egal ob geschlossen oder gar mit Pritsche. Die edelste Form dieses VW Bullis war der Sambabus. Erschreckend ist, dass für diesen Bus mittlerweile zwischen 25 und 50tsd Euro bezahlt werden. Eine Preisregion, die eigentlich wohl klingenderen Namen wie Maserati und Co. vorbehalten ist.

    TC_118 : Dieser wagen stammt aus der Feder von Bertone. Es handelt sich um den Iso Grifo, einem italienischen Supersportwagen für Leute, mit einem außergewöhnlichen Geschmack. Aus acht Zylindern gab es 304 bis 406 PS, gebaut wurde der Iso Grifo zwischen 1963 und 1974. Etwa 414 Exemplare entstanden vom Hauptfahrzeug, etwa 90 Fahrzeuge wurden mit einem 7 Liter Hubraum Motor gebaut. Selbst nach über 30 Jahren immer noch eine Faszination auf vier Rädern.

    TC_119 : Nicht minder unspektakulär ist dieser exklusive Aston Martin V8 Volante aus den späten 70er Jahren. Dieser Wagen gehört zu diesen reinrassigen Vollblutcabrios mit einem edlen Motor, den man fahren und auch besitzen muss. Leider gab es dementsprechend auch eine Preisentwicklung in dieser Richtung in den letzten Jahren. Etwa 95000 Euro sollte man anlegen für einen guten Volante. Nur etwa 800 Stück wurden produziert, selbst Prinz Charles hatte einen.

    TC_120 : Die Messe endete auf dem Parkplatz. Ich hatte schon in meinem Auto gesessen , als ich auf dem Parkplatz beim Verlassen diesen hübschen 7er E23 gesehen habe. Hennarot dürfte die Farbe sein und für einen 7er äußerst ungewöhnlich. Alles in Allem aber ein sehr schöner Zustand von dem Fahrzeug mit schmaler Niere.